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Aderlass beim HC Kriens-Luzern: Luca Spengler beendet seine Karriere

Ein herber Verlust für den HCK: Luca Spengler hört per Ende Saison auf. Die Verantwortlichen suchen nach Verstärkungen.
Roland Bucher
Ein Riesenverlust im Wortsinn: 2-Meter-Mann Luca Spengler. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 13. April 2018))

Ein Riesenverlust im Wortsinn: 2-Meter-Mann Luca Spengler. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 13. April 2018))

Der HC Kriens-Luzern, der in diesem Frühling erstmals seit vielen Jahren in der Abstiegsrunde zu darben hat, muss per Ende Saison einen weiteren gewichtigen Abgang kompensieren: Nach Rechtsaufbauer Aleksandar Radovanovic (25, Pfadi Winterthur) kehrt auch Luca Spengler (27) dem Innerschweizer NLA-Aushängeschild den Rücken. Der 21-fache Internationale, der vor sechs Jahren von GC Amicitia zu Kriens stiess, 137 Partien bestritt und 230 Tore warf, forciert in Zukunft seine beruflichen Pläne: Spengler hat bereits ein Praktikum als Sozialpädagoge gestartet.

«Der Entscheid, vom Spitzenhandball zurückzutreten, ist mir schwergefallen», gesteht der Zweimetermann, der sich bei Kriens zu einer Galionsfigur entwickelt hatte und auch in der Qualifikation trotz viel Verletzungspech ein absoluter Leistungsträger war, «aber es ist für mich der richtige Zeitpunkt».

Perkovac: «Das ist ein Riesenverlust»

«Nahe der Weltklasse» hatte Goran Perkovac, der Cheftrainer der Krienser Handballer, Spengler im letzten Herbst nach mehreren überzeugenden Auftritten gelobt: «Dass er mit dem Spitzensport aufhört, das ist sehr schade und für unsere Mannschaft ein Riesenverlust. Aber wir haben diesen Entscheid zu respektieren.»

Dass Kriens nächste Saison mit einem Rumpfteam antreten muss, sei nicht zu befürchten, behaupten die Verantwortlichen. Nick Christen, CEO und für sportliche (Transfer-)Belange verantwortlich, befinde sich im Aus- und Inland auf der Pirsch nach adäquaten Lösungen. Perkovac erweitert sogar: «Wir suchen auf der ganzen Welt.» Schränkt indes ein: «Es ist mit unseren finanziellen Möglichkeiten unerhört schwierig, gute Leute auf der Links- und Rechtsaufbauerposition zu finden. Aber es ist für uns eine Pflichtaufgabe, die beiden Positionen im Links- und Rechtsaufbau mindestens gleichwertig zu stopfen. Dabei gehe ich davon aus, dass wir diese entsprechenden Kräfte im Ausland rekrutieren müssen.» Aus dem Umfeld des Vereins ist zu vernehmen, dass bereits für die Abstiegsrunde und die folgenden Playoffs eine Rückraumverstärkung zur Debatte steht, denkbar ist auch, dass Tim Rellstab (Wädenswil-Horgen), 17-jähriger Sohn von Ex-Nationalspieler Beat Rellstab, das Kader weiter verjüngt. (rbu)

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