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Volley Luzern ärgert den Favoriten, mehr aber (noch) nicht

Die Luzerner verlieren den ersten NLA-Playoff-Halbfinal in Amriswil mit 0:3. Trotzdem glauben sie weiterhin an eine Überraschung gegen den Titelfavoriten Nummer eins.
Stephan Santschi
Blockversuch der Luzerner Kevin Saar (Nr. 18) und Nick Amstutz (Nr. 9). (Bild: Mario Gaccioli, Amriswil, 27. März 2019)

Blockversuch der Luzerner Kevin Saar (Nr. 18) und Nick Amstutz (Nr. 9). (Bild: Mario Gaccioli, Amriswil, 27. März 2019)

«In den Sätzen zwei und drei hatten wir unsere Chancen.» Liam Sketcher, der Trainer von Volley Luzern, machte trotz der 0:3-Niederlage in Amriswil keinen geknickten Eindruck. Sein Team brauchte im ersten Playoff-Halbfinal dieser Best-of-3-Serie zwar eine Weile, um auf Touren zu kommen, der erste Durchgang ging klar mit 18:25 verloren. Danach gelang es dem Aussenseiter aber, den Titelfavoriten Nummer eins zu ärgern.

Im zweiten Satz lagen die Luzerner vorübergehend mit fünf Punkten in Front (13:8), im dritten erarbeiteten sie sich immerhin eine 12:10-Führung. «Wir waren schneller in der Abwehr, haben besser serviert und trugen unsere Angriffe mit einer klareren Idee vor», freute sich Sketcher. Beide Spielabschnitte gingen letztlich aber mit dem Skore von 22:25 verloren. Dass sie die Heimreise mit leeren Händen antreten mussten, führte der australische Chefcoach auf die Effizienz zurück. Während die Thurgauer in den engen Momenten die Punkte machten, liessen die Luzerner die letzte Konsequenz etwas vermissen.

18-jähriges Talent erstmals in der Startformation

Die Hoffnung auf einen Exploit in der zweiten Partie am Samstag, 6. April, in der heimischen Bahnhofhalle ist aber weiterhin intakt. «Mit dem Support unserer Fans möchten wir die Emotionen und die Inspiration finden, um die Volleyballszene zu überraschen», erklärte Sketcher. Und Teamleiter Josef Wicki hielt fest: «Wir haben nie aufgegeben, aber wir haben noch Luft nach oben. Es ist nicht unmöglich, Amriswil zu schlagen.»

Bis dahin könnte sich auch die personelle Situation wieder etwas entspannen. Am Mittwoch konnten mit Chris Newcombe (Hirnerschütterung) und Marcel Häfliger (Muskelfaserriss) gleich zwei Mittelblocker nicht eingesetzt werden. So kam der erst 18-jährige Nick Bienz zu seinem ersten NLA-Einsatz von Beginn weg. «Er hat einen guten Job gemacht», lobte Sketcher den Neuzugang vom VBC Sursee.

Luzern sorgt für Furore wie einst der VBC Sursee

Apropos VBC Sursee. Das ist der Verein, der im November 1992 vor vollen Rängen im Europacup spielte. Jetzt, über 26 Jahre später, sorgt Volley Luzern im Zentralschweizer Männer-Volleyball wieder für Furore. Und hofft am übernächsten Samstag im Heimspiel gegen Amriswil ebenfalls auf eine gut gefüllte Halle.

Nationalliga A. Männer. Playoffs. Halbfinals (best of 3). 1. Runde: Amriswil (1. der Qualifikation) – Volley Luzern (4.) 3:0 (25:18, 25:22, 25:22); Stand 1:0. – Donnerstag, 20.00: Schönenwerd (2.) – Lausanne UC (3.).

2. Runde. Samstag, 6. April, 17.30: Lausanne UC – Schönenwerd. – 18.00: Volley Luzern – Amriswil – Eventuell 3. Runde. Sonntag, 7. April, 16.00: Amriswil – Volley Luzern. Schönenwerd - Lausanne UC.

Amriswil - Luzern 3:0 (25:18, 25:22, 25:22)

Tellenfeld. – 830 Zuschauer. – SR Sikanjic/Auricht. – Spieldauer: 69 Minuten. – Luzern: Brzakovic, Gautschi (Libero), Köpfli, Amstutz, Anagnostopoulos, Bienz, Döös Traagstad, Saar.

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