LUZERN: Marathon-OK passt Nofall-Konzept an

Eine zusätzliche Einsatzequipe, mehr Personal in der Telefonzentrale, eine dritte Notfallnummer: Das Luzerner Marathon-OK reagiert auf einen Vorfall vom letzten Herbst.

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Der Start zum Swiss City Marathon Lucerne am 27. Oktober 2013 an der Haldenstrasse in Luzern. (Bild Philipp Schmidli)

Der Start zum Swiss City Marathon Lucerne am 27. Oktober 2013 an der Haldenstrasse in Luzern. (Bild Philipp Schmidli)

«Das darf nicht mehr passieren.» Urs Grüter, Technik-Verantwortlicher im OK des Swiss City Marathon Lucerne, spricht Klartext. Ein Rückblick: Am Marathon vom 27. Oktober 2013 bricht morgens eine Halbmarathon-Läuferin auf der Horwer Halbinsel zusammen. Erst nach einer knappen Stunde kommt medizinische Hilfe. Der Läuferin geht es schnell wieder besser, sie muss nicht ins Spital, kann am gleichen Tag wieder nach Hause.

Neu 44 Samariter und 14 Ärzte

«Wir können es nicht rückgängig machen, aber davon lernen», sagt Grüter, der am Mittwochabend mit OK-Präsident Hansruedi Schorno und Rennarzt Matthias Strupler unsere Zeitung zum Gespräch eingeladen hat. Konkret wird am kommenden Swiss City Marathon vom 26. Oktober 2014 eine zusätzliche mobile Einsatzequipe eingesetzt. Diese besteht aus einem Arzt und einem Samariter, die mit je einem Velo ausgestattet sind. Die Equipe wird auf der Horwer Halbinsel eingesetzt. Insgesamt werden neu 44 Samariter und 14 Ärzte für die gesundheitliche Versorgung am Laufanlass verantwortlich sein.

Weiter wird für die Streckenposten eine weitere Notrufnummer eingerichtet. Und in der Zentrale beim Verkehrshaus stehen zwei zusätzliche Personen zur Verfügung.