LUZERN: OK-Präsident Plüss wehrt sich gegen Verband

Rückschlag für Spitzen-Leichtathletik Luzern. Die besten Athleten sollen der Innerschweiz künftig fernbleiben. Das will der OK-Chef nicht auf sich sitzen lassen.

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Hürdenlauf der Frauen am Spitzen-Leichtathletik-Meeting in Luzern 2009. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Hürdenlauf der Frauen am Spitzen-Leichtathletik-Meeting in Luzern 2009. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Soeben hat das Spitzen-Leichtathletik-Meeting Luzern die Zusage des TV-Senders Eurosport erhalten. Doch die Zukunft sieht weniger erfreulich aus. Der Europäische Leichtathletik-Verband will künftig die internationalen Top-Athleten nur noch an den absoluten Top-Meetings starten lassen.

Max Plüss ärgert sich über diese Pläne. «Tatsache ist, dass wir auf eine Hand voll Top-Athleten angewiesen sind.» Nur so könne das Meeting den Ansprüchen des Publikums, der TV-Stationen und der Sponsoren gerecht werden.

Plüss will die neuen Weisungen nicht einfach auf sich sitzen lassen. Zwar stehe im Moment die Planung des diesjährigen Meetings in Nottwil im Vordergrund, doch im Herbst treffen sich die Veranstalter aus ganz Europa an einem Kongress. «Wir wollen mit anderen Meetings unserer Grösse gegen die Pläne des Verbandes vorgehen», so Plüss.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.