LUZERN: Trotz Regen so viele Läufer wie noch nie

Teilnehmerrekord und über 9500 Finisher: Regen und Wind vermochten der siebten Auflage des Luzerner Marathons keine Abbruch tun. Die Veranstalter ziehen eine durchwegs positiv Bilanz.

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9500 Läufer rannten beim Verkehrshaus ins Ziel, ein neuer Rekord. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

9500 Läufer rannten beim Verkehrshaus ins Ziel, ein neuer Rekord. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Laut den Organisatoren wurde der Swiss City Marathon Lucerne trotz regnerischem Auftakt zum gelungenen Sportfest. Insgesamt 9640 Klassierte passierten die Ziellinie – was ein neuer Beteiligungsrekord bedeutet. Trotzdem mussten einige Teilnehmer behandelt werden: «Wir hatten insgesamt rund 70 Fälle von Läuferinnen und Läufern, die wegen Erschöpfung behandelt werden mussten», so der Rennarzt Franz Michel. Zudem musste er zwei Personen ins Spital einweisen, die sich jedoch angeblich wieder erholt hätten.

Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
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Auch das Publikum schreckte an der siebten Austragung des Laufevents vor dem Wetter nicht zurück. Zahlreiche Zuschauer – rund 40'000 – feuerten am Strassenrad die Läufer beim Bestreiten der Laufstrecke an. Egal, ob als Musikformation, mit anfeuerndem Applaus oder Glockengeläute – für Stimmung war sicherlich gesorgt.

Die Marathonstrecke über 42,195 Kilometer bestritten insgesamt 1590 Läuferinnen und Läufer. Beim Halbmarathon überschritten gesamthaft 6442 Läuferinnen und Läufer. Im Vorjahr waren dies beim Marathon mit 1635 Klassierten etwas mehr, im Halbmarathon mit 5770 knapp 700 weniger Laufbegeisterte, die es bis zum Ziel schafften.

Läufer aus insgesamt 85 Nationen

Erstmals führte ein Teil der Strecke für die Hobbyläufer, die auch im Halbmarathon oder im 5-Mile-Run starten konnten, in einer 600-Meter-Schlaufe durch die Luzerner Altstadt. Beim 7. Swiss City Marathon Lucerne waren Läufer aus allen Kantonen und insgesamt 85 Nationen am Start. Die registrierten Nationen reichten von Australien über Nepal, Ägypten bis Brasilien.

Eine Kuriosität stellte der Lauf von Rita Furrer und Ernesto Flury dar. Er und seine Verlobte rannten gemeinsam den Halbmarathon, um anschliessend im Luzerner Verkehrshaus zu heiraten. Nach den 21,5 Kilometern warteten bereits die Hochzeitsgäste sowie eine Theologin auf das erschöpfte, aber glückliche Paar.

Bild: Maximilian Bachmann
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Stimmen zum 7. Swiss City Marathon Lucerne


Reto Wyss, Bildungsdirektor: «Hat mich gepackt»

Der Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss hatte als Schlussläufer der Parlamentarier die neue Streckenführung durch die Luzerner Altstadt hautnah erlebt. «Das war gute Unterhaltung in den Gassen, und beim Schwanenplatz hat es mich dann so richtig gepackt. Mit dem Schwung aus der Altstadt hinaus an den Quai war es ein tolles Laufen, bis ins Ziel zum Verkehrshaus.»

Hanruedi Schorno, OK-Präsident

OK-Präsident Hansruedi Schorno war nach dem Lauf happy: «Der Regen hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Ich bin begeistert. Was ich an Emotionen wieder erlebt habe, hat mich da und dort zu Tränen gerührt. Bezüglich neuer Streckenführung darf ich sagen, dass es sich gelohnt hat.» Und der Chef freute sich, dass trotz den eher garstigen äussern Bedingungen wieder rund 40'000 Fans am Strassenrand mit den Aktiven mitgefiebert hatten.

Marathon Siegerin Martina Strähl: «Ich lief einfach drauflos»

Martina Strähl konnte es selber kaum fassen, dass sie ihr Ziel - die EMLimite – so klar erreicht hatte. «Als es am Morgen regnete, hatte ich schon den ersten Dämpfer», sagte die Siegerin im Ziel. «Und als unterwegs auch noch meine Uhr ausfiel, war der Frust perfekt. Ich bin dann einfach drauf los gelaufen, ohne Zwischenzeiten, einfach nach Gefühl.» Dass dieses Gefühl die Bergeuropameisterin nicht im Stich liess, zeigt die Schlusszeit: Mit 2:39.14 pulverisierte Strähl in ihrem Solorennen den Streckenrekord um 8 Minuten und sie unterbot auch die EM-Limite um 5 Minuten.

Rennarzt Franz Michel «Blessuren gehören dazu»

Rennarzt Franz Michel zog zum Ende der Veranstaltung ein positives Fazit: «Wir hatten insgesamt rund 70 Fälle von Läuferinnen und Läufern, die wegen Erschöpfung behandelt werden mussten. Das ist bei einem solchen Grossanlass aber nicht aussergewöhnlich.» Michel zeigte sich drei Mal gar als starker Helfer: Drei auf der Zielgeraden in der Verkehrshaus-Arena schwächelnde Personen schafften es nur dank der tatkräftigen Unterstützung des Rennarztes. Zwei Personen mussten ins Spital eingewiesen werden. Schon am Sonntagabend hatten sich die beiden aber so weit erholt, dass keine ernsthaften Folgen mehr zu befürchten waren.

Die Rangliste des 7. Swiss City Marathons »

chg