LUZERNER STADTLAUF 2009: Elite-Rennen: Von Jägern und Afrikanern

Am Samstag werden rund 14'000 Teilnehmende den 32. Luzerner Stadtlauf zu einem unvergleich­lichen Sportfest machen. Den sportlichen Höhe­punkt macht das Eliterennen am Abend.

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Die Spitzengruppe des Elite-Rennens beim letztjährigen Stadt­lauf. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Spitzengruppe des Elite-Rennens beim letztjährigen Stadt­lauf. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Eliterennen des 32. Luzerner Stadt­laufs sind ausgeglichen besetzt. Bei den Männern stellen sich die drei Kenianer Philippe Njoroge (Zweiter 2008),  Wilson Kipkogei (Dritter 2008) und Abraham Tandoi (Dritter 2004) einem europäischen Feld, das vom Österreicher Martin Pröll (Zweiter 2007) angeführt wird.

In Abwesenheit des rekonvaleszenten Viktor Röthlin liegt es an Philippe Bandi (Post-Cup-Sieger 2007/2008) die Schweizer Ehre zu retten. Der frisch gekürte 10'000-Schweizer-Meister Ueli Koch aus Wolhusen gilt zumindest als stärkster Zentralschweizer.

Duell «Alter gegen Jugend» bei den Frauen
Bei den Frauen kommt es zur Revanche des Vorjahres: Die kenianische Titelverteidigerin Anitha Kiptum trifft auf die damalige Überraschungszweite Sabine Fischer.

Im Rücken der beiden gibt es ein reizvolles Duell Alter gegen Jugend: Triathlon-Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Magali Di Marco Messmer (38) wird gefordert von Katharina Heinig (19), dem grössten deutschen Langstrecken-Talent, dessen Mutter, Katrin Dörre, den Luzerner Stadtlauf (1991 und 1994) gleich zwei Mal gewann.

In den Kategorien der Volksläufe erwarten die Organisatoren rund 14'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Anlass beginnt mit dem offiziellen Empfang in der Luzerner Kornschütte um 12.30 Uhr. Die erste Volkslauf-Kategorie startet um 14.30 Uhr, die Elite-Rennen um 20.30 bis 21 Uhr.

Urs Niedermann