MÄNNER 40: Topfit für Baustellen und Feuerwehr

Bei schlechtem Wetter rümpfen viele Hobbysportler die Nase. Nicht so der Horwer René Aregger (49). Als Bauarbeiter ist er sich garstiges Wetter gewöhnt.

Kurt Grüter
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Hochbaupolier René Aregger liess sich seine gute Laune am Stadtlauf vom schlechten Wetter nicht verderben. Der Horwer ist sich das von seiner Arbeit gewöhnt. (Bild Kurt Grüter)

Hochbaupolier René Aregger liess sich seine gute Laune am Stadtlauf vom schlechten Wetter nicht verderben. Der Horwer ist sich das von seiner Arbeit gewöhnt. (Bild Kurt Grüter)

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Fabienne Schlumpf (links) und Karolina Jarzinska beim Elite Rennen der Frauen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bernard Matheka (links 4), Tadesse Abraham (mitt3 12) und der spätere Sieger Patrick Mugur Ereng (rechts 1) beim Elite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
EM Maskottchen Cooly mit Tadesse Abraham nach dem Elite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Tadesse Abraham (mitte) beim Elite Rennen der Männer (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der spätere Sieger Patrick Mugur Ereng (links 1) und Bernard Matheka (rechts) beim Elite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Tadesse Abraham (rechts) beim Elite Rennen der Männer (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Tadesse Abraham am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Spitzenfeld beim Elite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Evelyne Dietschi, Flavia Stutz und Anja Rüdisüli (von links) auf dem Podium nach dem Nachwuchselite Rennen der Frauen am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Patrick Mugur Ereng gewinnt das Elite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Millyon Habtemariam, Adrian Müller und Romain Lüscher (von links) auf dem Podium nach dem Nachwuchselite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bernard Matheka, Patrick Mugur Ereng, Tadesse Abraham (von links) auf dem Podium nach dem Elite Rennen der Männer am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Beatrice Chepkoech, Cynthia Kosgei und Maryanne Wanjiru (von links) auf dem Podium nach dem Elite Rennen der Frauen am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Spitzengruppe beim Elitelauf der Männer auf dem Kapellplatz Luzern angeführt von Frederick Ngeny (links 10) und Bernard Matheka (rechts 4) am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
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Fabienne Schlumpf am Elite Rennen der Frauen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Daniel Lustenberger, Sieger Männer M20, am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Ueli Koch, Sieger Männer M30, am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Daniel Lustenberger, Sieger Männer M20, am Luzerner Stadtlauf (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Flavia Stutz (rechts) gewinnt das Nachwuchselite Rennen der Frauen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Flavia Stutz (rechts) gewinnt das Nachwuchselite Rennen der Frauen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Flavia Stutz gewinnt das Nachwuchselite Rennen der Frauen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
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Kälte, Regen und Wind können René Aregger die Laune nicht verderben; weder auf dem Bau und schon gar nicht am Luzerner Stadtlauf. «Vor und nach meinem Rennen regnete es leicht. Das störte mich aber nicht. Lästiger war eher der kühle Wind, der von der Reuss her wehte. Aber letztlich liebe ich beim Laufen eher kühlere Temperaturen. Für mich hat auch der Stadtlauf 2014 prima gepasst. Nur schade, dass der tieferen Temperaturen wegen weniger Stadtfeststimmung aufkam als in den vergangenen Jahren.»

René Aregger begann seine berufliche Karriere als Maurerlehrling vor über 30 Jahren beim Bauunternehmen Aregger in Buttisholz. Dort arbeitet er immer noch, inzwischen aber seit vielen Jahren als Hochbaupolier. In dieser Eigenschaft ist er mit seinem Team für die fristgerechte Umsetzung der Pläne seiner Bauherrschaft verantwortlich. Wer nun glaubt, als Polier sei man auf einer Baustelle nur noch der Manager, der irrt. «Ich mache mir die Hände auch noch dreckig», lacht der sympathisch unkomplizierte Horwer. «Als Mädchen für alles und überall einsetzbarer Joker helfe ich dort, wo man mich braucht.»

Eine ideale Abwechslung

Wer täglich der harten Arbeit auf dem Bau nachgeht, kann sich eigentlich nicht über mangelnde Bewegung und körperliche Fitness beklagen. Woher nimmt dann René Aregger am Abend noch die Energie, sich sportlich zu betätigen? «Wir haben oft lange Arbeitswege», erklärt er. «So bin ich im Moment mit meinem Team auf einer Baustelle in Rheinfelden tätig. Wenn ich deshalb am Abend nach einer langen Autofahrt nach Hause zurückkehre, ist Sport für mich eine ideale Abwechslung und bietet mir Gelegenheit abzuschalten. Ich fühle mich danach einfach gut.» Zu seinem sportlichen Programm unter der Woche zählen Laufeinheiten oder Velofahrten. «Spätestens um 20 Uhr will ich jedoch geduscht und entspannt bei meiner Familie sein, damit wir gemeinsam den Abend verbringen können.»

Fit – auch für die Feuerwehr

Der vierfache Familienvater war schon immer ein sportlicher Typ; zuerst als Handball-Junior beim TV Horw, dann als Velofahrer beim VC Pilatus Horw. Als seine Kinder klein waren, fielen die sportlichen Betätigungen vorüber­gehend spärlicher aus. Ganz verzichtete er jedoch – neben seinem täglichen «Fitnessprogramm» auf den Baustellen – nie darauf. Als Mitglied des Atemschutzteams der Feuerwehr Horw wird von ihm schliesslich ein guter Fitnessstand erwartet. «Das Feuerwehr-Reglement des Kantons Luzern schreibt seit Jahren regelmässig einen 12-Minuten-Lauf zur Überprüfung des Fitnessstandes für die Atemschutz-Angehörigen vor. Damit wird getestet, ob man in einem Ernstfall körperlich für die Aufgabe bereit wäre. Um bei diesem Lauf keine schlechte Falle zu machen, ist regelmässiger Sport in der Freizeit fast ein Muss.» Die Atemschutzgruppe in Horw ist diesbezüglich vorbildlich. «In einer Bierrunde entstand vor Jahren nach einer Feuerwehrprobe die Idee, wir könnten gemeinsam den Engadin-Skimarathon bestreiten. Das haben wir damals umgesetzt, und seither starten wir regelmässig mit rund 15 Atemschützlern am Engadiner.»

Wegen seiner Kinder, die sich inzwischen sportlich dem Landhockey verschrieben haben, kam René Aregger vor Jahren durch die Schnupperläufe zum Luzerner Stadtlauf. Seither steht er dort regelmässig am Start. «Die Atmosphäre ist einmalig. Das Laufen durch die dichten Zuschauerspaliere und das Fachsimpeln unter Kollegen nach dem Rennen machen jede Teilnahme zu einem Erlebnis.» Der Hochbaupolier absolviert auf der Horwer Halbinsel oder dem Horwer Vita-Parcours seine Laufeinheiten meistens allein. Deshalb reizt es ihn, sich am Luzerner Stadtlauf, am Swiss City Marathon Lucerne (Halbmarathon-Distanz) oder an einem, zwei regionalen Läufen pro Jahr mit Gleichaltrigen zu messen. «Man kann dabei schauen, was die persönliche Laufzeit noch ungefähr wert ist», erklärt er mit einem Augenzwinkern.

Zeit entspricht dem Aufwand

Das Ziel des Horwers am diesjährigen Luzerner Stadtlauf in der Kategorie Männer 40 (1965–1974) war eine Zeit zwischen 25 und 28 Minuten für die 5,640 Kilometer. Das erreichte der 49-Jährige mit 26:23,1 Minuten problemlos. «Ich war über anderthalb Minuten schneller als letztes Jahr. Damit bin ich zufrieden, und ich denke, dass diese Leistung meinem Trainingsaufwand recht gut entspricht.»

Mit dieser Gewissheit wird der top­fite Hochbaupolier heute Montag wieder auf die Baustelle nach Rheinfelden fahren.