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MÄNNER: Ehemaliger Spitzensportler auf Abwegen

Der ehemalige Ski-Freestyler Renato Ulrich betrieb 15 Jahre lang Spitzensport. Heute ist der Sport nur noch ein Hobby.
Stefanie Barmet
Zufrieden mit seinem Rennen: Renato Ulrich. (Bild: Philipp Schmidli)

Zufrieden mit seinem Rennen: Renato Ulrich. (Bild: Philipp Schmidli)

Stefanie Barmet

Als Ski-Freestyler spezialisiert auf die Disziplin Aerials, nahm Renato Ulrich dreimal an Olympischen Spielen teil, stand fünfmal auf dem Weltcup-Podest und wurde zweimal WM-Vierter. Auch heute bewegt sich der 33-Jährige immer noch gerne. «Sei es zu Fuss mit Laufschuhen oder Wanderschuhen, mit dem Rennrad auf der Strasse und Pässen oder mit dem Bike auf Trails, zu Land und im Schnee.»

Ob am Gigathlon, an einem Triathlon oder an Wettkämpfen wie dem Luzerner Stadtlauf, der Spass steht für den BWL-Studenten stets im Vordergrund. Rund drei- bis viermal pro Woche zieht es den Luzerner auf die Rad- oder Laufstrecke. Der Ausdauersport liegt ihm. «Einen Trainingsplan habe ich nicht. Ich mache Sport, wenn ich Lust dazu verspüre. Nach 15 Jahren Spitzensport geniesse ich es, nichts mehr zu müssen.»

Die eigenen Grenzen ausloten

Dementsprechend fällt es ihm auch schwer, den Laufsport als Teil seines Lebens zu bezeichnen. «Das schreit irgendwie so nach Ambitionen, und Ambitionen habe ich grundsätzlich keine im Laufsport – zumindest nicht rangmässig.» Stattdessen orientiere er sich an seinen bereits gelaufenen Zeiten und der Vorbereitung. «Für mich sind Läufe und andere Ausdauerveranstaltungen ein Hobby, und meine Teilnahme ist zum Plausch. Natürlich gebe ich mein Bestes, aber da orientiere ich mich an meinen Ansprüchen und nicht an der Konkurrenz.» Dennoch mag er Wettkämpfe und sucht stets neue Herausforderungen. «Durch die Wettkampfsituation kann man noch mehr leisten und seine eigenen Grenzen ausloten. Ich muss mich ab und zu etwas plagen, sodass es auch mal weh tut.»

Pizza und Bier als Belohnung

Im August wird Renato Ulrich erstmals am Glacier 3000 teilnehmen. Dieser Berglauf führt über 26,2 Kilometer und 1900 Höhenmeter von Gstaad auf den Glacier 3000. Momentan nimmt er zudem an der «Go-In6Weeks»-Serie teil, welche an sechs aufeinanderfolgenden Mittwochabenden in der Region Luzern stattfindet. Bereits im Vorjahr war der ausgebildete Flugsicherungsangestellte am Luzerner Stadtlauf am Start. Obwohl das Rennen für ihn viel zu kurz gewesen sei, habe ihm der Lauf gefallen. «Ich habe das Rennen gut eingeteilt und konnte stets Läufer überholen, das war sehr motivierend», so Ulrich. «Aufgrund der vielen Zuschauer und der tollen Stimmung gerät man in Versuchung, zu schnell zu starten.»

In der Kategorie M30 lief er auf den 16. Rang und war dabei rund 20 Sekunden langsamer als im Vorjahr. «Ich bin mit meinem Rennen dennoch zufrieden.» Als Belohnung warteten eine Pizza und ein Bier auf ihn. «Ich erhole mich schnell von solchen Wettkämpfen und freue mich bereits jetzt auf die morgige Skitour», so der 33-Jährige kurz nach dem Lauf.

Hinweis

Resultate der Männerkategorien auf den Seiten 6 und 7.

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