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MÄNNER: Solos von Lustenberger und Jauch

In den Männerkategorien setzen sich mit Stefan Lustenberger und Manfred Jauch zwei bekannte Läufer als Overallsieger durch. Es sind Vertreter aus verschiedenen Generationen.
Jörg Greb
Sieg: der 23-jährige Krienser Stefan Lustenberger (links) und der 42-jährige Urner Manfred Jauch. (Bilder: Philipp Schmidli)

Sieg: der 23-jährige Krienser Stefan Lustenberger (links) und der 42-jährige Urner Manfred Jauch. (Bilder: Philipp Schmidli)

Jörg Greb

Andi Vögtli, der Ex-Coach von 800-m-Weltmeister André Bucher und seit Jahren Baumeister bei der LAR Beromünster, freute sich – doppelt. Einerseits setzte er sich beim Stadtlauf in der Kategorie M60 durch. Andererseits freute er sich, «dass nicht alle Ehemaligen die Wettkampfschuhe an den Nagel gehängt haben». Auf Manfred Jauch spielte er an. Der 42-Jährige lief schon vor über 20 Jahren an der Spitze, mass sich einst mit Bucher, Viktor Röthlin und vielen anderen beim Nachwuchs, und er ist nach wie vor mit von der Partie. Eindrücklich. Jauch gewann das Rennen bei den 40-Jährigen und Älteren hochüberlegen.

«Der Stadtlauf ist für mich ein Highlight und ein erster Saisonhöhepunkt», sagte Jauch im Ziel strahlend. Der Urner ist zum ambitionierten Laufen zurückgekehrt, nachdem er als 1500-m-Spezialist mit 22 Jahren vom Leistungssport Abstand genommen hatte und stattdessen auf die berufliche Laufbahn und die Familie baute. Mittlerweile bezeichnet der Privatkundenbetreuer bei der Urner Kantonalbank sein Laufen mit Ambitionen als «wichtigen Ausgleich zum Job und zur Familie». Einige wenige Rennen bereite er gezielt und richtig vor. Im letzten Herbst war dies etwa die Marathonpremiere in Berlin – mit einer Zeit von 2:34:57 Stunden eine höchst respektable. Und der Stadtlauf gehört selbstredend traditionell dazu. Zum dritten Mal in Folge gewann er ihn – und das, obwohl er im März durch einen Muskelfaserriss zwei Wochen das Aufbautraining unterbrechen musste. «Ich bin selber überrascht, wie gut es gelaufen ist», sagte er.

Ein zweiter Lustenberger

Weniger Unsicherheit begleitete Stefan Lustenberger. Der 23-jährige Krienser war bei den Kategorien M20 bis M35 mit der Absicht an den Start gegangen, beim Sieg mitzureden. Bald zeigte sich aber, dass nur der Sieg das Ziel sein konnte. Lustenberger distanzierte die Konkurrenz bereits früh vorentscheidend. «Das Rennen ist perfekt aufgegangen», sagte der Theologie-Student, «ich bin super happy.»

Freude bereiteten ihm das Rennen und das Resultat auch vor dem Hintergrund der letzten Jahre. Knieprobleme behinderten ihn vielfach beim Laufen. Eine Operation zeigte Wirkung. «Auf Luzern musste ich immer wieder verzichten, umso schöner war’s, dass ich nun auf diese Weise an mein Heimrennen zurückkehren konnte», sagte er. Es ist erst sein zweiter Wettkampf in dieser Saison. Und dieser verleiht ihm Auftrieb. Die Berglauf-WM nennt er als Ziel für diesen Sommer. In den Qualifikationsrennen Mitte Mai und Ende Juni muss er sich behaupten. «Die Form stimmt, in der Fläche kann ich schnell laufen, jetzt heisst es nur noch, das am Berg umzusetzen.» Mit dem zwei Jahre älteren Bruder Daniel hat er familienintern einen Gradmesser. Daniel sorgte letztes Jahr an der Berglauf-WM als 22. für das Schweizer Bestresultat bei den Männern. «Noch ist Daniel schneller», sagt Stefan, der 2016 WM-Platz 35 belegte.

Hinweis

Resultate Männer auf den Seiten 6 und 7.

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