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Marathon-Männer: Elias Gemperli lief unaufhaltsam wie eine Lokomotive

Vor einem Jahr rannte er in Luzern noch auf den 4. Rang, diesmal 
steht der Frauenfelder Elias Gemperli mit einer Zeit von 2:27:52,9 zuoberst auf dem Podest.
Turi Bucher
Gibt gleich nach dem Zieleinlauf schon Interviews: Marathon-Sieger Elias Gemperli. (Bild: Corinne Glanzmann, 28. Oktober 2018)

Gibt gleich nach dem Zieleinlauf schon Interviews: Marathon-Sieger Elias Gemperli. (Bild: Corinne Glanzmann, 28. Oktober 2018)

Er kommt aus Frauenfeld und siegt im Männerfeld: Elias Gemperli, erst 23-jährig, hatte sich seine Marsch- beziehungsweise Rennroute so zurechtgelegt, dass es zu einer Zeit unter zwei Stunden und dreissig Minuten reichen sollte. Am Schluss resultierte eine starke Zeit von 2:27:52,9 – das ist persönlicher Marathonrekord. Die bisherige Bestmarke von Gemperli lag bei 2:34:04, das bedeutet eine Verbesserung von mehr als sechs Minuten.

«Zwischen Kilometer 30 und 35 bin ich in ein kleines Tief 
geraten. Ich musste kämpfen, um mein Tempo halten zu können.»

Gemperli erholte sich im Ziel sehr schnell. Musste er auch, denn wenige Minuten nach seinem Zieleinlauf beim Verkehrshaus reihten sich die ersten Interviewanfragen in die Schlange. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf, mega happy», sagte er, «auch die Kälte hat mir nichts ausgemacht, es war angenehm.» Zwischen den Kilometern 30 und 35 habe er ein wenig gelitten, erzählte der Sieger des Swiss City Marathon 2018. «Ja, da bin ich in ein kleines Tief geraten, musste mit mir kämpfen, um das Tempo zu halten.» Beim Startschuss hatte sich Gemperli rassig in der Spitzengruppe eingereiht. Nach 12 Sekunden lag er an 8. Stelle; nach 5:26:9 hatte er sich am Schwanenplatz auf den 6. Rang vorgearbeitet; und nach 42 Minuten, jetzt in Horw, übernahm er die Führung. Und die gab er auch nicht mehr her.

«An der Spitze laufend habe ich eigentlich nicht mehr auf die anderen Läufer geachtet, sondern mich auf mein eigenes Rennen konzentriert.» Den am Schluss zweitplatzierten Stefan Schmauder (2:32:25,2) aus Diepoldsau liess er rund vier Minuten hinter sich. Im dritten Rang klassierte sich Philipp Arnold aus Cham (2:34:29,9). Beim Luzerner Marathon 2017 lief Gemperli in seiner Altersklasse auf den 3. Rang, das bedeutete am Schluss den 4. Gesamtrang.

Ausbildung als Lokomotivführer in Luzern

Der Frauenfelder Gemperli, nach dem Zieleinlauf und nach den Interviews bald einmal von seinen Eltern herzlich in Empfang genommen, steht heute bereits wieder in Luzern im Einsatz. Hier absolviert er eine Ausbildung zum Lokomotivführer. Mit dem Luzerner Marathon hat Gemperli dafür seine Leichtathletik-Saison 2018 abgeschlossen. «Auf dem Programm stehen jetzt längere Läufe, aber keine Wettkämpfe mehr.»

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