MARATHON: Röthlin: Krank im Bett statt fit in Kenia

Eigentlich hätte Viktor Röthlin am Samstag in sein traditionelles Trainings­lager nach Kenia fliegen wollen. Doch daraus wird nichts. Der Obwaldner Weltklasse-Marathonläufer liegt grippekrank im Bett.

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Erholt sich von einer Lungenembolie: Viktor Röthlin. (Bild Chris Iseli / Neue LZ)

Erholt sich von einer Lungenembolie: Viktor Röthlin. (Bild Chris Iseli / Neue LZ)

Husten, Schnupfen und 39 Grad Fieber setzen dem Ausdauersportler derzeit arg zu. «Ich kann mich nicht erinnern, wann ich letztmals so flachgelegen habe», sagt der 34-Jährige mit belegter Stimme.

Röthlin hat den Flug um eine Woche verschoben. Dank medikamentöser Behandlung sollte er bis dahin genesen sein. Die Vorbereitung für den London-Marathon vom 26. April gerät nicht durcheinander. «Ich bin in guter Grundverfassung und froh, nicht in Kenia erkrankt zu sein. Da wäre die medizinische Versorgung schwieriger gewesen», erklärt der Schweizer Rekordhalter (2:07:23).

«Wichtig ist jetzt, Geduld zu haben und die zwei verlorenen Trainings­wochen nicht aufholen zu wollen. Denn die sind ersatzlos gestrichen.» Immerhin: Röthlin wird an der Zentralschweizer Sportgala am Freitag, 16. Januar, im KKL persönlich anwesend sein.

Stephan Santschi/Neue LZ