MARATHON: Todesfall mahnt Viktor Röthlin zur Vorsicht

Grippe im Januar, Magenverstimmung im Februar: Die Vorbereitung auf den London Marathon läuft für den Obwaldner Viktor Röthlin nicht nach Wunsch.

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Viktor Röthlin kämpft für seine Form. (Bild EQ)

Viktor Röthlin kämpft für seine Form. (Bild EQ)

In der Nähe von Dubai musste Viktor Röthlin den Halbmarathon wegen Magenproblemen aufgeben. Zuerst habe er gedacht, die Nervosität zwinge ihn auf die Toilette. Doch «als ich zum drittenmal austreten musste, entschloss ich mich, das Rennen zu beenden», so Röthlin im Interview. Heute sei wieder alles in Ordnung.

Die Grippe im Januar habe ihn weit zurückgeworfen, erklärt Röthlin. Er habe Antibiotika genommen, um einen Infekt im Herzmuskel zu verhindern. Im Januar war der deutsche 800-Meter-Läufers René Herm an einem solchen Infekt gestorben. Röthlin erklärt: «Antibiotika sind vier bis sechs Wochen in einem drin, deshalb spürte ich die Nachwehen der Grippe in Kenia während des ersten Trainingsmonats noch stark.»

Zwar mache er sich wegen der jüngsten Probleme Gedanken, doch: «Ich bin hochmotiviert und werde jetzt in Kenia noch vier Wochen an mir arbeiten.»

Stephan Santschi

Das ausführliche Interview lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.