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Meister verbessert seine Bestzeit um über vier Minuten

Der Einsteiger Im Sommer 2016 war Florian Meister (30) frisch in den Luzerner Stadtteil Littau umgezogen, als ihn eine Kollegin animierte, doch mal im dortigen Lauftreff mitzumachen. Daraus entwickelte sich innert weniger Wochen die Idee, am «Ämme Lauf» teilzunehmen. «Mit meiner Laufwettkampf-Premiere war ich angesichts der doch eher kurzen Vorbereitungszeit echt zufrieden. Ich hatte mir nicht gedacht, dass mir das so viel Spass macht und es so gut läuft», blickt Florian Meister ein Jahr zurück.

In der Folge startete er letztes Jahr an seinem ersten Luzerner Halbmarathon, wobei er um einen spezifischen Tipp seiner Laufkollegen ganz besonders froh war: «Ich solle das Ganze recht gemütlich angehen. Das war genau das Richtige. So konnte ich mein Tempo auf der zweiten Streckenhälfte deutlich steigern, ohne dass ich das Gefühl hatte, am Limit zu sein.» Florian Meister überwinterte das gute Gefühl vom letzten Jahr und startete im Frühling 2017 mit regelmässigem Lauftraining.

Als Curler joggte er anders

In seinen Spitzenjahren als Curler hatte zwar immer wieder mal Ausdauer auf dem Trainingsplan gestanden – aber wenn Florian Meister damals joggen ging, lässt sich das nicht mit einem Halbmarathon wie am Sonntag vergleichen. «Ich war vielleicht halb so lang, dafür viel intensiver unterwegs. Obwohl das bei uns Curlern als Ausdauer galt, machte ich immer intervallmässige Tempovariationen», erklärt er und vergleicht: «Eine Curlingpartie kann über drei Stunden gehen, das braucht eine gewisse Ausdauer. Aber auf dem Eis ist es ein stetes Stop-and-go. Bei intensivem Wischen erreichst zu jedes Mal kurz deinen Maximalpuls, danach kannst du dich körperlich erholen, wenn du im Team den nächsten Stein besprichst.»

Er schaut auf seine Laufuhr und schmunzelt: «Heute habe ich meinen Maximalpuls knapp nicht erreicht.» Dann lobt er seine Uhr, die er erst vor ein paar Monaten gekauft hat, über allen Klee und meint, dass ihm diese im Sommer sehr geholfen habe, ein gleichförmiges Lauftempo zu finden. Im Herbst streute er im Hinblick auf den Halbmarathon sogar ein paar echte Intervalltrainings in seinen läuferischen Menüplan ein.

Florian Meister freut beim Blick auf seine Uhr vor allem noch etwas anderes: Er war gestern 4 Minuten und 23,8 Sekunden schneller als im Vorjahr. Die letztjährige Lauftaktik hat er auf ein höheres Niveau kopiert. Das heisst, er startete wiederum eher moderat und konnte sich stetig steigern, diesmal einfach mit durchs Band tieferen Abschnittszeiten. Eines war für Meister neu: «Auf den letzten 4 Kilometern musste ich mich durchbeissen. Möglichst nicht nachzulassen, obwohl die Beine nicht mehr wollen, ist auch eine Kopfsache. Wie in einem engen Curlingspiel.»

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