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Mexiko gegen einen alten Fluch

Haben sich Spieler der mexikanischen Nationalmannschaft an einer Party mit rund 30 Escort-Damen vergnügt? Kurz vor der Abreise nach Europa? Es ist das grosse Thema in mexikanischen Medien derzeit. Und Fans im Land spotten im Internet: «Die Deutschen trainieren, wir feiern.» Am kommenden Sonntag treffen die beiden Teams zum Auftakt der Gruppe F aufeinander.
Ralf Streule
Machten in den letzten Tagen mit Eskapaden von sich reden: die mexikanische Fussballnationalmannschaft.

Machten in den letzten Tagen mit Eskapaden von sich reden: die mexikanische Fussballnationalmannschaft.

Mexiko  Haben sich Spieler der mexikanischen Nationalmannschaft an einer Party mit rund 30 Escort-Damen vergnügt? Kurz vor der Abreise nach Europa? Es ist das grosse Thema in mexikanischen Medien derzeit. Und Fans im Land spotten im Internet: «Die Deutschen trainieren, wir feiern.» Am kommenden Sonntag treffen die beiden Teams zum Auftakt der Gruppe F aufeinander.

Darüber hinaus gibt es aus mexikanischer Sicht einiges Positives zu sagen. In ihrer Zone (Concacaf) sind die Lateinamerikaner, anders als vor vier Jahren, wieder die klare Nummer eins – sie liessen Mannschaften wie Costa Rica oder die USA deutlich hinter sich. Zugerechnet wird dieser Erfolg vor allem dem Trainer Juan Carlos Osorio. Er hält sich seit 2016 – was in Mexiko keine Selbstverständlichkeit ist. Zwölf Trainerwechsel hatte es zuvor seit 2006 bei den Lateinamerikanern gegeben. Der Kolumbianer Osorio aber weiss: Qualifiziert sich sein Team nicht für die Viertelfinals, wird es auch für ihn eng. Schafft er es hingegen, würde er die Mexikaner von einer alten Last befreien. Sechsmal in Folge reichte es den Lateinamerikanern zuletzt in den WM-Achtelfinal. Stets war dort Schluss. Erstmals überhaupt sind im mexikanischen Team die Legionäre in der Überzahl. Hoffnungsträger sind die Offensivspieler Javier Hernandez von West Ham und Hirving Lozano von PSG Eindhoven. (rst)

Mexiko

Einwohner: 124,5 Millionen

Weltrangliste: 15

WM-Teilnahmen: 16

Bestes WM-Ergebnis: Viertelfinal 1970 und 1986

Gründung Verband: 1927

Beitritt zur Fifa: 1929

Besonderheit

Mexiko stellt nach Costa Rica das älteste Team der WM. Der älteste Feldspieler der WM ist ebenfalls Mexikaner: Der 39-jährige Altstar Rafael Marquez war einst Barcelona-Verteidiger. Er war 2017 beschuldigt worden, Strohmann in einer Geldwäscheaffäre zu sein. Unterdessen ist er jedoch ins Nationalteam zurückgekehrt.

Kader

Torhüter: Ochoa (Standard Lüttich), Alfredo Talavera (Toluca), Jesus Corona (Cruz Azul).

Verteidiger: Salcedo (Frankfurt), Reyes (Porto), Moreno (Real Sociedad), Ayala (Tigres), Alvarez (America), Gallardo (Pumas), Layun (Sevilla).

Mittelfeld: Marquez (Atlas), Herrera (Porto), Jonathan dos Santos (LA Galaxy), Guardado (Real Betis), Gutierrez (Pachuca), Fabian (Frankfurt), Giovani dos Santos (Los Angeles Galaxy).

Stürmer: Hernandez (West Ham), Jimenez (Benfica), Peralta (America), Corona (Porto), Vela (Los Angeles FC), Aquino (Tigres), Lozano (PSV Eindhoven).

Trainer: Juan Carlos Osorio.

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