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Mit 0:3 von Espanyol bezwungen – der FCL ist in dieser Verfassung bedenklich schwach

Nächster Nackenschlag für den FC Luzern: Statt mit einer überzeugenden Leistung die kleine Hoffnung auf ein Weiterkommen in der Europa-League-Qualifikation zu nähren, liegt er bei Espanyol Barcelona bereits in der 3. Minute mit 0:1 hinten. Am Schluss unterliegt der FCL mit 0:3.
Daniel Wyrsch, Barcelona
Der FC Luzern war in Barcelona gegen Espanyol chancenlos. Hier wird Margiotta in die Mangel genommen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Barcelona, 15. August 2019)

Der FC Luzern war in Barcelona gegen Espanyol chancenlos. Hier wird Margiotta in die Mangel genommen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Barcelona, 15. August 2019)

Eine bessere B-Elf von Espanyol Barcelona hat den FC Luzern nach Strich und Faden auseinandergenommen. Die Spanier erteilten den bedenklich schwachen Schweizern eine Fussball-Lehrstunde. Dabei hatte der katalanische Trainer David Gallego seine Startelf auf nicht weniger als sechs Positionen im Vergleich zum bereits mit 3:0 gewonnenen Hinspiel in Luzern verändert.

Die Luzerner hatten im Vorfeld des Rückspiels der 3. Runde in der Europa-League-Qualifikation Zuversicht verbreitet. Trainer Thomas Häberli sprach davon, dass im Fussball alles möglich ist. Gar ein Fussball-Wunder? Mitnichten. Das war wohl nichts anderes als Zweckoptimismus gewesen. Auch im System, das zum Start mit einem 4-2-1-3 ungewohnt offensiv daherkam, widerspiegelte sich der gute Wille.

Luzerner laufen den Spaniern 90 Minuten hinterher

Doch bereits nach knapp 150 Sekunden war alles Makulatur. Matias Vargas flankte auf den Chinesen Wu Lei, der zum 1:0 von Espanyol einköpfelte. Thomas Häberli stellte kurz darauf auf ein 4-1-4-1 um, um grösseren Schaden zu verhindern. Allerdings wurde dieser nicht viel kleiner. Die Spanier waren fussballerisch derart überlegen. Dazu wehrten sich die Männer des Innerschweizer Klubs kaum. Selbst für Espanyol B ein leichtes Spiel.

Victor Campuzano (27./38.) erhöhte bis zur Pause auf 3:0. Am Schluss blieb es bei diesem Ergebnis, weil die Spanier weitere Jungprofis einwechselten und nicht mehr in der Kadenz der ersten Halbzeit weiterspielten.

Man mag es kaum mehr schreiben: Der FCL hat nunmehr vier Partien hintereinander verloren. Fünf Begegnungen von insgesamt acht dieser Saison ist er ohne Torerfolg geblieben. Bei allem Respekt vor Espanyol Barcelona und dessen Profis, aber solch schwache Leistungen wie in diesem europäischen Vergleich sind bedenklich für einen professionell geführten Verein wie den FC Luzern.

Im Cup müssen gegen die Amateure Tore fallen

Man muss sich ernsthaft Sorgen machen, wie die Innerschweizer den Rest der Saison bewältigen. Am Sonntag folgt der erste Auftritt im Cup beim 2.-Liga-Inter-Klub AS Calcio Kreuzlingen. Wenigstens bei den Amateuren sollte sich das FCL-Profiteam durchsetzen – wie es das bereits auf «historische» Art und Weise gegen die Wikinger von den Färöer-Inseln getan hat. Immerhin: Klaksvik wurde zweimal mit 1:0 bezwungen. Erstmals überstand Luzern nach 27 Jahren eine Runde im europäischen Fussball. Das ist auch eine Leistung.

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