Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mit breiter Brust zum ersten Sieg

Starker Auftritt von Kriens-Luzern bei Suhr: die Mannschaft von Trainer Goran Perkovac dominierte das wichtige Spiel, siegte 29:25, holte beim dritten Anlauf die ersten beiden Punkte.
Roland Bucher
Filip Gavranovic (links) und Luca Spengler nehmen den Suhrer Mathias Müller in die Zange. (Bild: Fabio Baranzini (Aarau, 15. September 2018))

Filip Gavranovic (links) und Luca Spengler nehmen den Suhrer Mathias Müller in die Zange. (Bild: Fabio Baranzini (Aarau, 15. September 2018))

Goran Perkovac trägt die Züge eines Perfektionisten und hatte – wie es diesem seinem Naturell entspricht – nach 60 Minuten zu bemängeln: «Wir hätten in dieser Partie durchaus ein bisschen gelassener aufspielen dürfen.» Darf man indes auch an Kompliment an die Adresse seiner Mannschaft interpretieren: Sie trug statt der hie und da nicht ungefährlichen Leichtigkeit resoluten Fleiss, Kampfgeist, Entschlossenheit in eine Begegnung – «die wir», gestand der Chef, «unbedingt gewinnen wollten und mussten». Und Perkovac, der Handball-Olympiasieger, fügte väterlich bei: «Im Prinzip bin ich hoch zufrieden. Wir haben im Grossen und Ganzen das abgerufen, was wir können, was wir wollten, was auch die taktische Vorgabe war. Und verdient gesiegt.»

Im Krienser Team figurieren, das war auch gestern unschwer zu erkennen, keine Handball-Rastellis. Ausgenommen vielleicht Adrian Blättler, der technisch so hochbegabte Irrwisch auf der linken Flügelposition, mit 23 Jahren bereits eine Leaderpersönlichkeit, auch gestern mit zehn Treffern der Wegbereiter des ersten Saisonsieges. Ansonsten hält man sich an das durchaus praktikable Erfolgsrezept des Handwerks, das goldenen Boden hat. «Wir waren in der Abwehr gut, traten mit so breiter Brust auf, wie ich das ­fordere», betonte Perkovac, «das war der Schlüssel zum Sieg.»

60 Minuten dominant

Inbegriffen: Zwei herausragende Goalies – Paul Bar und André Willimann – zogen in Schlüsselmomenten den unberechenbaren Suhrer Schützen mehr als einmal den Zahn. Kleiner Wermutstropfen: Bar verletzte sich am Knie. Perkovac mit Sorgenfalten: «Hoffentlich ist die Knieblessur nicht etwas Schlimmeres.»

Die Innerschweizer liessen sich kleine Ängste, welche die beiden Startniederlagen heraufbeschworen hatten, nie anmerken, dominierten die Begegnung über 60 Minuten. Lagen bald 10:7 vorne, zwischenspurteten immer dann, wenn Suhr einen Anlauf nahm, aufzuschliessen. «Wir haben in den wenigen heiklen Situationen ruhig Blut bewahrt», lobte Perkovac. Dass kaum jemals Zweifel am ersten Saisonerfolg aufkamen, dafür sorgten neben Blättler vor allem auch Luca Spengler, treffsicher aus dem linken Rückraum, Filip Gavranovic mit perfekter Quote vom Kreis, Rückraumspieler Aleksandar Radovanovic, der nun langsam in die Gänge zu kommen scheint, sowie Jungspund Moritz Oertli, der bestes Zeugnis seiner Talente ablegte.

Und Perkovac bewog, zu behaupten: «Wir freuen uns auf das nächste Heimspiel gegen Schaffhausen, und ich bin sicher, dass wir eine gute Chance haben.» Nicht ganz ungerechtfertigter Optimismus nach dem gestrigen Auftritt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.