Mit Positivität nach Portugal

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Ungarn Die Ausgangslage in Basel vor vermutlich ausverkauftem Haus ist klar. Gegen Ungarn, das seit dem EM-Achtelfinal in Frankreich den eigenen Ansprüchen nie gerecht wurde und komplett aus der Spur geraten ist, strebt die Schweiz in der laufenden WM-Qualifikation den neunten Sieg in Serie an. «Damit wir mit dem perfekten Gefühl und der grösstmöglichen Positivität nach Portugal fahren können», sagte Vladimir Petkovic. Um dieses Gefühl zu erreichen, muss der Nationaltrainer von seiner Stammformation einzig auf den verletzten Valon Behrami verzichten – ein gewichtiger Ausfall, insbesondere wegen seiner Erfahrung und Vorreiterrolle als Kämpfer. «Er wird uns fehlen, nicht nur als Spieler. Jetzt müssen die anderen noch mehr geben», sagte der Coach. Ganz fehlen wird Behrami nicht, gemeinsam mit dem ebenfalls verletzten Gelson Fernandes wird er heute vor dem Spiel zur Mannschaft stossen. Ein starkes Zeichen.

Hinsichtlich Aufstellung gegen Ungarn hielt sich Petkovic bedeckt. Es scheint möglich, dass er auf die eine oder andere mit Gelb vorbelastete Stammkraft (Blerim Dzemaili, Admir Mehmedi, Ricardo Rodriguez) verzichtet, um nicht ihre Sperre im letzten Spiel in Lissabon zu riskieren. Vor der Partie mit den Osteuropäern machte Petkovic jedenfalls klar: «Mit links schlagen wir sie nicht.» Überdies würde er nur allzu gerne seine formidable Bilanz ausbauen – in 22 Wettbewerbsspielen musste er nur drei Niederlagen hinnehmen; für eine weitere wäre jetzt der falsche Zeitpunkt. (cbr)