MOTORSPORT: Härtetest bei Hitze und Staub

Nur einige hundert Zuschauer trotzten der brütenden Hitze am MXRS-Motocross in Willisau. Wer trotzdem kam, bekam einen spektakulären Härtetest für Fahrer und Material zu sehen.

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Ein Rennteilnehmer an der Motocross Race Serie (MXRS) in Schülen ob Willisau. (Bild: Kurt Grüter / Neue LZ)

Ein Rennteilnehmer an der Motocross Race Serie (MXRS) in Schülen ob Willisau. (Bild: Kurt Grüter / Neue LZ)

Die Region Willisau/Grosswangen wird immer mehr zur Innerschweizer Motocross-Hochburg. An diesem Wochenende finden an beiden Tagen in der Motocross Race Serie (MXRS) in über 10 Kategorien je zwei Rennläufe statt; ausgenommen die Seitenwagenfahrer, die nur am Sonntag starten. Das gleiche Programm wiederholt sich in einer Woche. Und am 6./7. September werden in Grosswangen Rennen um die FMS-Motocross-Schweizer-Meisterschaft ausgetragen.

Anspruchsvolle Strecke

Am Motocross in Schülen ob Willisau dominierten in den vergangenen Jahren oftmals Regen und Morast. In diesem Jahr war genau das Gegenteil der Fall. Die Strecke mit den 17 Kurven und 8 Sprüngen pro Runde musste zwischendurch gewässert werden, damit nicht alles im Staub versank. Dennoch boten die Fahrer ein grossartiges Spektakel. Aber sie litten dabei. Stellvertretend dazu Rolf Burri aus dem bernischen Rohrbachgraben. „Der Parcours mit dem ständigen Auf und Ab ist an und für sich schon anspruchsvoll. Das geht ordentlich in Arme und Oberschenkel. Dazu diese grausame Hitze und der Staub, der einem die Sicht zum Teil komplett raubt – es ist fürchterlich!“
 
Am Sonntag, 28. Juli, findet in Willisau der zweite Teil des ersten Rennwochenendes statt. Die Motorrad-Akrobaten starten um 9.45 Uhr zu den ersten Läufen, ab 13.45 Uhr stehen die zweiten Läufe auf dem Programm.