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MOUNTAINBIKE: «Das ist unglaublich»

Erfolgreicher Saisonabschluss für die Urner am Swiss Bike Cup in Lugano. Für das Sahnestück sorgte Reto Indergand, der seinen Gesamtsieg gegen Superstar Nino Schurter erfolgreich verteidigte.
Roland Jauch
Sie bestritten die Rennen des Swiss Bike Cup: die Nachwuchscracks der IG Radsport Uri. (Bild: IG Radsport Uri)

Sie bestritten die Rennen des Swiss Bike Cup: die Nachwuchscracks der IG Radsport Uri. (Bild: IG Radsport Uri)

Roland Jauch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

In Lugano fand am Wochenende der Final des Swiss Bike Cups statt. Neben dem Kampf um den Tagessieg ging es auch um wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Dabei stand das Duell zwischen Titelverteidiger Reto Indergand und Rekordweltmeister und Weltcup-Seriensieger Nino Schurter im Vordergrund.

Der Urner ging mit einem Vorsprung von lediglich sechs Punkten auf Schurter ins Rennen. Das Ende der Startrunde liess nichts Gutes für Indergand erahnen, lag er doch hinter seinem Bündner Rivalen zurück. Dann wendete sich aber das Blatt. Indergand konnte an Schurter vorbeiziehen und den Vorsprung auf seine ärgsten Konkurrenten kontinuierlich ausbauen. Letztlich reichte ihm der sechste Rang zur Titelverteidigung, Schurter wurde Neunter. Gewonnen wurde das Rennen von Indergands französischem Teamkollegen ­Titouan Carod.

Reto Indergand kann sein Glück kaum fassen

Dieser Erfolg ist hoch einzuschätzen, schliesslich gewann Schurter in dieser Saison alle Weltcuprennen und wurde auch Weltmeister. Was ist es für ein Gefühl, diesen Ausnahmeathleten in die Schranken zu weisen? «Es ist unglaublich. Ich bin in diesem Jahr der Einzige, der Schurter etwas wegschnappen konnte. Es braucht doch einiges, damit dies möglich ist. Man darf fast keine Schwächen oder Defekte haben.» Dass der Gesamtsieg von Indergand verdient ist, zeigt sich auch daran, dass er der einzige Topfahrer war, der alle sieben Rennen des Swiss Bike Cups absolviert hat. Die vier besten und das letzte Rennen in Lugano zählten für die Schlusswertung. Die Basis zur Titelverteidigung setzte er mit seinem Sieg beim Heimrennen in Andermatt, in den anderen Auftritten beeindruckte er mit Konstanz.

Das Rennen der Elite-Frauen fand unter Abwesenheit der Gesamtleaderin Sina Frei und Linda Indergand statt, welche auf dem zweiten Gesamtrang klassiert war. Irina Kalentyeva war die einzige Fahrerin, die Frei mit einem Sieg den Titel noch nehmen konnte. Die in der Schweiz lebende Russin konnte aber mit Weltmeisterin Jolanda Neff nur um den zweiten Rang kämpfen. Den Tagessieg holte sich in überlegener Form die Nidwaldnerin Alessandra Keller. Keller und Kalentyeva verdrängten Indergand auf den undankbaren vierten Gesamtrang.

Juniorin Melanie Tresch holt Tagessieg

Für die Überraschung aus Urner Sicht sorgte die Juniorin Melanie Tresch. Sie profitierte früh im Rennen von einem Sturz der grossen Favoritin Nadia Grod (musste verletzt aufgeben) und einem Defekt bei Tina Züger. So kam Tresch als Führende aus der ersten Runde zurück. Sie nahm diese Chance dankend an und verwaltete ihren Vorsprung sicher bis ins Ziel. Es war ihr erster Sieg beim Swiss Bike Cup bei den Juniorinnen. «Mit einem Rang in den ersten fünf wäre ich schon sehr zufrieden gewesen. Dass es heute zum Sieg reichte, ist super», freute sie sich nach dem Rennen. Tresch durfte dann gleich noch ein zweites Mal aufs Podest steigen. Mit ihrem Sieg konnte sie ihren dritten Rang in der Gesamtwertung hinter Grod und Züger sichern.

Fabio Püntener bestätigt seine gute Form

Fabio Püntener zeigte an der Weltmeisterschaft in Cairns vor zwei Wochen mit seinem elften Rang, dass er derzeit stark in Form ist. Dies bestätigte er auch im Rennen in Lugano. Auf das Duell um den Sieg, das die amtierenden Meister aus Italien (Juri Zanotti, 1. Rang) und der Schweiz (Joel Roth, 2. Rang) untereinander austrugen, konnte er keinen Einfluss nehmen. Seinen oft stärkeren Teamkollegen Jorin Gab­riel verwies er aber auf den vierten Rang.

Dieser dritte Platz ist Pünteners bestes Saisonresultat bei den Junioren. Obwohl er damit zufrieden war, hatte er sich insgeheim ein höheres Ziel gesetzt: «Der Sieg wäre schon schön gewesen.» Seine gute Saison bestätigte er im Gesamtklassement mit dem fünften Rang.

Auch Aline Epp fährt auf das Podest

Die Strecke war gerade für die jüngeren Biker sehr anspruchsvoll und technisch schwierig. Dies stoppte aber die Fahrerinnen und Fahrer der IG Radsport Uri überhaupt nicht. Denn es ging noch darum, wichtige Punkte für das Gesamtklassement zu ergattern. Besonders Aline Epp zeigte eine hervorragende Leistung. Trotz Startplatz im hinteren Teil des Feldes fuhr sie auf den ausgezeichneten dritten Schlussrang vor. Das beste Resultat für die IG Radsport Uri in der Gesamtwertung schaffte Lorena Leu in der Kategorie Mega mit dem tollen neunten Schlussrang.

Swiss Bike Cup

Lugano/Carona. Saisonabschluss. Urner Resultate. Männer. Elite: 6. Reto Indergand. – U23: 27. Andri Zgraggen. – Junioren: 3. Fabio Püntener. – Rock: 15. Aaron Zberg. – Mega: 16. Julian Gwerder. 20. Nik Küttel. 29. Fabian Imholz. 37. Sven Gerig. 51. Ronny Zieri. – Hard: 38. Elio Herger. 42. Leu Cyrill. 72. Roman Zberg Roman. – Fun: 12. Christian Zberg.

Frauen. Juniorinnen: 1. Melanie Tresch. – Rock: 3. Aline Epp. 19. Fay Küttel. – Mega: 9. Delia Da Macogno. 19. Lorena Leu. 25. Svenja Frei. 29. Selina Indergand. – Hard: 15. Valeria Gisler.

Gesamtwertung. Männer. Elite: 1. Reto Indergand. – U23: 40. Andri Zgraggen. – Junioren: 5. Fabio Püntener. – Rock: 15. Aaron Zberg. – Mega: 11. Julian Gwerder. 17. Nik Küttel. 11. 21. Fabian Imholz. 41. Sven Gerig. 56. Ronny Zieri. – Hard: 33. Elio Herger. 47. Zberg Roman. 61. Leu Cyrill 61. – Fun: 11. Christian Zberg.

Frauen. Elite: 4. Linda Indergand. – Juniorinnen: 3. Melanie Tresch. – Rock: 16. Fay Küttel. – Mega: 9. Lorena Leu. 14. Delia Da Macogno. 17. Svenja Frei. 20. Selina Indergand 20.

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