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MOUNTAINBIKE: Fanger kehrt in Heimat zurück

Nach fünfjährigem Unterbruch startet Spitzenfahrer Martin Fanger wieder an der O-Tour im Obwaldnerland. In seinem fünften Profijahr ist der 29-Jährige erstmals ohne Team unterwegs.
Daniel Gerber
Martin Fanger an der Schweizer Meisterschaft im Kanton Jura, wo er schliesslich Zehnter wird. (Bild: William Fracheboud (Montsevelier, 16. Juli 2017))

Martin Fanger an der Schweizer Meisterschaft im Kanton Jura, wo er schliesslich Zehnter wird. (Bild: William Fracheboud (Montsevelier, 16. Juli 2017))

Daniel Gerber

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Der heute in Genf wohnende ­Profi Martin Fanger kehrt für ein Rennen in seine Heimat zurück. «Ich freue mich sehr auf dieses Heimrennen in dieser einmaligen Landschaft. Da kommen grossartige Erinnerungen hoch. Ich kehre immer wieder gerne hierher zurück.» Seine Hauptdisziplin ist Crosscountry, dennoch ist er am Start, denn gegen das Saisonende fahre er jeweils gerne noch den ein und anderen Marathon. «Die kleine Runde habe ich schon einmal gewonnen, die grosse noch nicht.»

Die O-Tour und er sind gemeinsam gewachsen. «Ich be­ende nun mein fünftes Jahr als Profi, das Rennen im obwaldnerischen Alpnach war schon damals ein grosses Rennen.» Letztmals startete er hier 2012 vor ­seinem ersten Profijahr. Mittlerweile starten rund 1000 Fahrer in einer der drei verschiedenen Disziplinen.

Die Strecke bietet schöne Erinnerungen

Wenn Martin Fanger auf die Karte blickt, sind umgehend die verschiedensten Gedanken an die bisherige Laufbahn da. «Die Strecke bietet schöne Erinnerungen.» Zum Beispiel geht es hoch bis aufs Langis, «vorbei am Skiclub, in welchem ich viel gelernt habe, unter anderem über das Beissen.» Daneben führt die Strecke durch den Kernwald, «der ist enorm schön und gross, ein solches Waldstück findet man in der Zentralschweiz selten.»

«Jetzt, wo ich meinen Rennplan selbst strukturieren kann, ist für mich klar, dass ich die O-Tour fahre.» Bislang war im Team eher vorgegeben, wo und wann die Fahrer starten. Martin Fanger erklärt: «Crosscountry ist meine Hauptdisziplin, der Start bei einem Weltcuprennen wird nach den Weltcuppunkten bestimmt.» Deshalb sei es wichtig, da zu starten, wo es viele Punkte gebe, und diese auch zu holen. «Gegen­wärtig liege ich meist zwischen ­den Rängen 30 und 50 in der ­Weltrangliste. Deshalb starte ich nicht immer an einem Marathon, da es dort weniger Punkte gibt, zum Beispiel 10 statt 60 bei einem anderen Rennen.» In diesem Jahr aber will sich der 29-Jährige Obwaldner den Start an seinem Heimrennen nicht nehmen lassen.

Saison der Bestätigung

Mit seiner Saison sei er zufrieden. «In meinem fünften Profijahr war ich erstmals ohne Team unterwegs.» Ohne Teamstruktur sei es schwieriger gewesen, doch hätten Freunde und Verwandte bei der Betreuung während der Rennen geholfen. «Ich konnte konstante Resultate zeigen, es war eine Saison der Bestätigung.» Beim Swissbikecup in Andermatt fuhr Fanger auf Rang 2, und in der Weltrangliste konnte er sich in den Top 50 halten.

Nächstes Jahr gelte es, die Struktur zu verbessern und die Konstanz aufrechtzuerhalten. Bei internationalen Rennen gelang 2016 die vierte Position bei der EM. «Ein solches Durchbruchresultat konnte ich in diesem Jahr nicht einfahren, für 2018 wünsche ich mir dies wieder. Mein Wunsch ist, wieder in Richtung Podest zu fahren.» Vorerst warten nun aber die O-Tour, der Swissbikecup in Lugano (am 24. September) sowie zwei Marathons in Frankreich.

Hinweis

O-Tour Bike Marathon in Alpnach. Samstag: Ab 15.00 Pumptrack; ab 20.00 Finalrennen. – Sonntag: 7.45 Rennbeginn; 14.30 Siegerehrungen. Infos: www.o-tour.ch

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