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NACHWUCHS-ELITE: Ein cooles Erlebnis in der Nacht

Der 14-jährige Navid Kerber aus Kehrsiten gab am Samstag sein Debüt im U18-Rennen. Auch in vier Jahren wird er noch im selben Rennen startberechtigt sein.
Stefanie Barmet
Ist ein Versprechen für die Zukunft: der 14-jährige Navid Kerber aus Kehrsiten. (Bild: Philipp Schmidli)

Ist ein Versprechen für die Zukunft: der 14-jährige Navid Kerber aus Kehrsiten. (Bild: Philipp Schmidli)

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Überrascht sei er gewesen, als er die Einladung für den Start in der Nachwuchs-Elite erhielt, erzählt Navid Kerber. Seit seiner ersten Teilnahme im Jahr 2014 stand der Nachwuchsathlet der LA Nidwalden stets zuoberst auf dem Podest. Nach vier Siegen in Folge in den Kategorien U12, zweimal bei den Knaben U14 und im Vorjahr in der U16 wurde er für dieses spezielle Rennen eingeladen, obwohl er mit Jahrgang 2003 noch der U16-Kategorie angehören würde. Das Nachwuchs-Elite-Rennen ist jedoch auf nationale Nachwuchstalente der Kategorien U20 und U18 ausgelegt, Kerber ist somit auch in vier Jahren noch startberechtigt.

«Einmal in der Nachwuchs-Elite zu laufen, war stets mein Ziel. Der Entscheid fiel mir dennoch nicht leicht. Einerseits lockte die Titelverteidigung bei den U16, andererseits wusste ich, dass ein Start in der Nachwuchs-Elite ein ganz spezielles Erlebnis sein dürfte. Deshalb entschied ich mich schliesslich, die Einladung anzunehmen.» Die Vorfreude auf die Premiere bei den «Grossen» war beim Nidwaldner verständlicherweise riesig. «In einem extrem starken Feld gegen Schweizer Meister zu laufen, die alle älter sind als ich, war eine coole Herausforderung. Ich hatte nichts zu verlieren und konnte ohne Druck antreten und die tolle Atmosphäre geniessen.» Mit den Besten wie dem Sieger Derek Buccassi (ST Bern/7:20,9) konnte der Nidwaldner dabei noch nicht mithalten. In 7:45,5 Minuten landete er auf Rang sechs, wobei er zehn Sekunden auf Rang drei einbüsste.

«Von Anfang an ging die Post ab. Nach dem ersten sehr schnellen Kilometer hat es mich etwas aufgestellt, und ich war froh, dass das Rennen nach 2,530 Kilometern zu Ende war. Ich wollte unbedingt unter acht Minuten bleiben, was mir gelang.» In der Nacht zu laufen, sei eine ganz spezielle Erfahrung gewesen. Unterstützt wurde Navid dabei an der Strecke von seinen Eltern und seiner Schwester Shirin, die zuvor in der Kategorie U14 zum Sieg gelaufen war.

Gewinn einer SM-Medaille als nächstes Ziel

Zurzeit besucht Navid, der drei- bis viermal pro Woche trainiert, die 3. Klasse des Gymnasiums Stans. «Später möchte ich vielleicht einmal Arzt oder Ingenieur werden.» Nebenbei spielt er im Winter einmal pro Woche Tennis und übt fast täglich auf dem Klavier. «Meine Schwester Shirin und ich sind sowohl im Sport als auch in der Musik sehr ambitioniert, dennoch geniesst die Ausbildung Priorität.» Im März lief er an der Cross-SM in der Kategorie U16 auf den vierten Rang. Die selbe Platzierung erreichte er auch im Vorjahr am Schweizer Final des Nachwuchsprojektes Mille Gruyère. «Cool wäre, wenn ich trotz grosser Konkurrenz im Sommer an den Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften über 600 oder 2000 Meter sowie am Schweizer Final über 1000 Meter eine Medaille gewinnen könnte.»

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