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NACHWUCHS-ELITE FRAUEN: Überlegene Sybille Häring

In der U20-Kategorie setzt sich mit Sybille Häring die grosse Favoritin durch. Tina Rüttimann aus Nottwil – eine der jüngsten Athletinnen überhaupt – belegt bei den U18 Rang fünf.
Starke Vorstellung: Sybille Häring. (Bild: Philipp Schmidli)

Starke Vorstellung: Sybille Häring. (Bild: Philipp Schmidli)

Sybille Häring (LC Fortuna Oberbaselbiet) wurde ihrer Favoritenrolle in der U20-Kategorie vollauf gerecht. Die Baslerin – ihres Zeichens Vize-SchweizerMeisterin über 3000 Meter Steeple bei den Aktiven – setzte sich mit sieben Sekunden Vorsprung vor Carolina Hernandez aus Genf durch. «Ich wollte unbedingt gewinnen und habe mir vorgenommen, die erste Runde in der Gruppe zu laufen und danach wegzuziehen. Dies gelang mir nach Wunsch.» Mit Namen vorgestellt zu werden, sei speziell gewesen. «Die Stimmung entlang der Strecke war extrem cool, und ich konnte meinen Sieg geniessen», so die letztjährige Finalistin der Junioren-EM über 3000 Meter Steeple, die auch im kommenden Jahr noch in derselben Kategorie startberechtigt ist. Im Sommer strebt Häring die Teilnahme an den U20-Weltmeisterschaften an. «Die Limite habe ich im vergangenen Jahr bereits unterboten.»

Nicht am Start war hingegen Rahel Blättler. Den Infekt, den sich die Nidwaldnerin nach dem Trainingslager in Kroatien eingefangen hatte, stellte sich erneut als Lungenentzündung heraus. Schweren Herzens musste die Drittplatzierte des Vorjahres deshalb auf einen Start verzichten.

Tina Rüttimann verpasst Podestplatz knapp

Als ziemlich aufregend beschrieb Tina Rüttimann ihren ersten Auftritt in der Nachwuchs-Elite. Mit Jahrgang 2003 gehörte sie zu den allerjüngsten Athletinnen bei den U18, welche über 2,53 Kilometer hinter der Startlinie standen. Den Ausgang an der Spitze konnte die Nottwilerin (noch) nicht mitbestimmen. Mit Rang fünf in 8:55,8 Minuten verpasste sie einen Podestplatz um weniger als fünf Sekunden. «Ich bin sehr zufrieden mit diesem Resultat. Wie die meisten Mitkonkurrentinnen bin ich etwas zu schnell gestartet. Danach gelang es mir, das Rennen gut einzuteilen.»

Die Stimmung während des Laufs sei nicht mit jener in den Kategorienrennen zu vergleichen gewesen. «Die Unterstützung entlang der Strecke war viel grösser. Vor dem Rennen habe ich die spezielle Aufmerksamkeit genossen, während des Laufs war ich dann aber sehr konzentriert.» Die Kantonsschülerin, die wöchentlich vier Leichtathletik- sowie ein Schwimmtraining absolviert, möchte im Sommer ihre Bestzeiten über 600 und 1000 Meter weiter steigern. Der Auftritt im Nachwuchs-Elite-Rennen dürfte nicht ihr letzter gewesen sein. Wie Navid Kerber wird auch sie in vier Jahren noch in diesem Rennen startberechtigt sein.

Mit 16 Sekunde Vorsprung setzte sich Valentina Rosamilia vor der Triathletin Nora Gmür durch. Bemerkenswert dabei: Valentina Rosamilias drei Geschwister Nina, Tiziana und Adriano erreichten zuvor alle ebenfalls einen Platz auf dem Podest. Nina lief bei den U16-Mädchen auf Rang drei, Adriano und Tiziana entschieden die U12-Kategorie für sich.

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Resultate auf Seite 6.

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