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NACHWUCHSELITE: Erfolgreiche Titelverteidigung – trotz Sturz

Die Zürcherin Lara Alemanni kann ihren Vorjahressieg wiederholen. Rahel Blättler von der LA Nidwalden läuft als beste Innerschweizerin auf Rang drei.
Triumphiert erneut und lobt die Luzerner Fans: Lara Alemanni. (Bild: Philipp Schmidli)

Triumphiert erneut und lobt die Luzerner Fans: Lara Alemanni. (Bild: Philipp Schmidli)

Lara Alemanni ist zurzeit die klare Nummer eins bei den Juniorinnen – sei es im Crosslauf, wo sie im Dezember an den Europameisterschaften starke 15. wurde oder auf der Bahn, wo sie die Schweizer Farben im vergangenen Jahr an den Junioren-Weltmeisterschaften über 1500 Meter vertrat. Nach 2016 war die Zürcherin trotz einem Sturz wiederum die schnellste Athletin in der Nachwuchs­elite. «20 Meter nach dem Start stolperte ich über einen vor mir laufenden Athleten und schlug in der Folge Purzelbäume. Wie es genau dazu kam, kann ich nicht sagen. Ich bin halt ein Tollpatsch», so Alemanni lachend. Die ehemalige Fussballerin nahm es sportlich, war sofort wieder auf den Beinen und lief ihren Verfolgerinnen auf und davon.

Nach drei Runden und 2,465 Kilometern lief die Athletin des TV Oerlikon als klare Siegerin durchs Ziel. Der zweitplatzierten St. Gallerin Alina Federer nahm sie fast 15 Sekunden ab. «Mein Ziel war ein Steigerungslauf und schneller zu sein als im Vorjahr. Nach dem Sturz war das heute leider nicht mehr möglich.» Dafür, dass nicht nur die Schürfungen an Armen, Beinen und am Kopf in Erinnerung bleiben werden, sorgte das Publikum. «Dank der kurzen Runden hatte es überall Leute, die uns lautstark unterstützten. Die tolle Stimmung und das Adrenalin liessen meine Schmerzen vergessen. Auch als Zürcherin wurde ich vom Luzerner Publikum gefeiert.» Im Sommer möchte sich Alemanni über 1500 Meter für die U20-Europameisterschaften in Italien qualifizieren. Die Limite von 4:30 Minuten hat sie im Vorjahr bereits unterboten. Zum Einstieg wird sie in einer Woche bereits wieder in den Kanton Luzern reisen und anlässlich des Eröffnungsmeetings in Willisau einen 1000-Meter-Lauf absolvieren – hoffentlich diesmal ohne Sturz. Als beste Innerschweizerin klassierte sich die 17-jährige Nidwaldnerin Rahel Blättler im dritten Rang. Die im Vorfeld höher eingestuften Innerschweizer Konkurrentinnen Amy Leibundgut (STV Alpnach) sowie die Einheimische Jeanne Wildisen liess die Stanserin dank einem starken Schlussspurt hinter sich. Dabei kam die Sechste der letztjährigen U18-SM über 3000 Meter bis auf zwei Sekunden an Alina Federer heran. Leibundgut war bei den U18-Athletinnen, die heuer erstmals separat gewertet wurden, die Schnellste. «Cool, dass ich meine Kategorie heute gewinnen konnte. Der Stadtlauf ist für mich einer der wichtigsten Läufe, und in der Elite zu starten, ist immer etwas Spezielles.»

Stefanie Barmet

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Resultate auf Seite 7.

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