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NACHWUCHSELITE: Furuis Extraklasse und Leichtigkeit

Der Eritreer Binyam Furui gewinnt überlegen das Elite-Nachwuchsrennen der Männer. Yves Florent Cornillie, der für die LR Gettnau startet, sorgt mit seinem dritten Platz für Aufsehen.
Jörg Greb
Wird den führenden Yves Florent Cornillie (Mitte) bald überholen: Binyam Furui (links). (Bild: Philipp Schmidli)

Wird den führenden Yves Florent Cornillie (Mitte) bald überholen: Binyam Furui (links). (Bild: Philipp Schmidli)

Jörg Greb

Die Hochspannung im Rennen über die knapp drei kurzen Runden (2,53 km) zum Abschluss des diesjährigen Stadtlaufs war rasch verflogen. Zu überlegen präsentierte sich Binyam Furui. Der 18-jährige Eritreer vom ST Bern demonstrierte eine Leichtigkeit – die alles andere als überraschte.

Schweizer Meister der Kategorie U20 war er 2016 bereits in seinem ersten Juniorenjahr, ebenso Jahresbester über 3000 und 5000 m. Im Cross gewann er Anfang März erneut Gold, ebenso über 10 km Ende März. Furuis Leistungsausweis mit den Bestmarken von 4:04,60 Minuten über 1500 m, 8:57,70 über 3000 m und 15:03,59 über 5000 m ist beeindruckend.

In Luzern nahm Furui seinen nächsten Verfolgern Yan Volery (Bulle) und Yves Florent Cornillie (LR Gettnau) 4 und 5 Sekunden ab. «Die Form passt», sagte der Metallbau-Lehrling, der erst vor zweieinhalb Jahren mit dem Laufen begonnen hat und von der einstigen Mittelstrecken-Weltklasse-Athletin Sandra Gasser betreut wird. «Ich hoffe, dass ich bald den Schweizer Pass erhalte», blickte er in die Zukunft. Allzu gerne würde er für die Schweiz auch international starten.

Platz 3 als Grosserfolg

Grosse Freude bereitete das Schlussrennen auch Yves Florent Cornillie. Von «einem meiner besten Resultate» sprach der Langstreckler von der LR Gettnau. Sein Leistungsausweis lässt sich kaum vergleichen mit jenem von Furui. Darum stellte er diesen jüngsten Erfolg auf dieselbe Stufe wie seinen Bronzemedaillengewinn an den Schweizer Meisterschaften der Kategorie U18 im letzten Herbst über 3000 m.

Und wie wichtig ihm dieser ist, zeigte die Freude, die sich in seinen Augen spiegelte. «Weil die Strecke für mich eher kurz ist und die Endschnelligkeit nicht zu meinen Stärken gehört, war ich auf einen hohen Rhythmus aus», sagte er. Für diesen sorgte er in der Anfangsphase und führte das Rennen an. Furui musste er dennoch bald ziehen lassen, Volery leistete er aber Widerstand bis zum harten Endspurt.

Cornillie bewies sich als Aufsteiger. Der Gymnasiast aus dem bernischen Huttwil blickt auf grosse Fortschritte als Läufer zurück. Er hatte sich einst zu entscheiden, wo er sein läuferisches Talent fördern lassen will. Zwei Vereine mit einer ausgewiesenen Lauftradition und hoher Trainingsqualität boten sich an: die LV Langenthal und die LR Gettnau. Er entschied sich für den Verein ennet der Kantonsgrenze. Und diese Wahl bereut er nicht. «Mit Dominik Lötscher habe ich einen hervorragenden Coach, und die Konkurrenz innerhalb der Gruppe fordert und fördert.»

Dieser jüngste Erfolg vermittelt ihm die Gewissheit, dass er sich «auf dem richtigen Weg» befindet. Weitere Fortschritte strebt er an. Und das Stadtlauf-Erlebnis motiviert, nicht nur des Resultates wegen: «Nach der Athletissima letztes Jahr war nun Luzern mein zweites Einladungsrennen. Das sorgt für zusätzliche Freude.»

Hinweis

Resultate auf Seite 6.

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