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NACHWUCHSELITE MÄNNER: Bjarne Kölle schafft es im dritten Versuch zum Triumph

Bjarne Kölle gewinnt das Rennen der U20. Dabei sieht der Zürcher seine Fortschritte eindrücklich bestätigt.
Jörg Greb
Geniesst seinen Sieg nach dem lockeren Antritt in der Schlussrunde: Bjarne Kölle. (Bild: Philipp Schmidli)

Geniesst seinen Sieg nach dem lockeren Antritt in der Schlussrunde: Bjarne Kölle. (Bild: Philipp Schmidli)

Jörg Greb

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Und plötzlich lag er in Führung. «Das war kein Angriff, und trotzdem löste ich mich von meinen Widersachern», so Bjarne Kölle staunend nach seinem Triumph über die drei kurzen Runden und 2,53 Kilometer des Elite-Nachwuchsrennens. Nach einem schnellen Start war das Tempo in Runde zwei zusammengebrochen. Seinen «lockeren Antritt» in der Schlussrunde wusste er zu nutzen und sicherte sich den Sieg.

Klubwechsel und grosse Ziele

Von einem tollen Erfolg sprach der 20-jährige ETH-Student der Rechnergestützten Wissenschaften. In der Vergangenheit vermochte er seine Fähigkeiten auf Luzerns Strassen nicht wunschgemäss zu demonstrieren. Platz neun belegte er vorletztes Jahr, mit Platz fünf musste er vor zwölf Monaten vorlieb- nehmen. Und jetzt der Triumph – der so überraschend kam, auch aufgrund seiner eigenen Vorgeschichte. «Die zweite Hälfte des Winters ist schwierig gewesen», sagt er. Das Körpergefühl war es vor allem, das ihm fehlte. Jetzt aber, nach dem einwöchigen Trainingslager in Tenero im Tessin und dem Wunschresultat in Luzern, ist dies schon fast vergessen. Bis zum letzten Jahr gehörte Bjarne Kölle dem TV Oerlikon an. Mit dem bewährten Trainerduo Julia Stokar/Beat Ammann wechselte er auf dieses Jahr hin zum Grossklub LC Zürich.

Das Resultat von Luzern vermittelt ihm nun das Selbstverständnis, das er sich gewünscht hatte. Hohe Ziele sind es nämlich, die Kölle anstrebt. Vom Schweizer-Meister-Titel bei den U20 über 2000 m Steeple spricht er. Diese Titelkämpfe finden bereits am nächsten Freitag in Delémont statt. Im Kopf hat Kölle aber ebenso die U20-Weltmeisterschaften im Juli im finnischen Tampere (über 3000 m Steeple). «Das ist ein sehr hohes und daher anspruchsvolles Ziel», sagt er, «es wird hart, dieses zu realisieren.» Angedeutet ist damit, was er mittel- oder längerfristig anstrebt: internationale Titelkämpfe.

Hinter sich liess Kölle unter anderen Yves Florent Cornillie, den Vorjahresdritten und beachtlichen Dritten des diesjährigen Cross-Cups der LR Gettnau, insbesondere aber auch Martin Masserey, den Romand, der sich im Cross-Cup als Dominator profiliert hat. Eine deutliche Differenz vermochte er zwischen sich und seinen nächsten Verfolgern zu legen. Und der Lohn zeigte sich nicht allein im Klassement. Auch das Preisgeld macht Freude: 300 Franken erhielt Kölle, 200 gab’s für Cornillie und 100 für Masserey.

Hinweis

Resultate auf Seite 6.

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