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Neuer Modus: Was die Leser vorschlagen

FC-Basel-Handicap Unsere Leser haben fleissig Vorschläge für einen neuen Modus gemacht. Auffällig ist, dass vielen angesichts der Überlegenheit des FC Basel die Spannung in der Super League fehlt. Der FC Basel hat mit dem 2:1-Sieg am Freitag in Luzern sieben Runden vor Schluss den achten Meistertitel in Serie gefeiert. Mit 60 Millionen Franken Vermögen und der erneuten Champions-League-Teilnahme vor der Brust ist der Vorsprung der Basler grösser denn je. Die neue Clubführung kann sich nächste Saison quasi nur selber schlagen.

Leser Hugo Wyrsch schlägt deshalb vor, künftig ein Handicap-System einzuführen. Falls der FC Basel am Ende der Meisterschaft 20 Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger hat, soll er in der folgenden Saison mit minus 10 Zählern starten. Eine etwas grössere Chance zur Umsetzung hätte wohl ein Salary-Cap, wie ihn Mario Schenkel analog der nordamerikanischen Profiligen NFL, NBA, NHL und MLS vorschlägt. Zahlt ein Club mehr als die festgesetzte Lohnobergrenze, muss er jeden zusätzlichen Franken auch an die Liga zahlen. Das Geld geht an die Clubs, die weniger Budget haben. Schenkel ist überzeugt: «Wir hätten fast jedes Jahr einen neuen Meister!»

Alpenliga mit Österreich oder der gleiche Modus wie im Eishockey

Geht es nach Koni Rüegg, sollte entweder Basel in die deutsche Bundesliga wechseln oder die Schweiz und Österreich gründen eine gemeinsame Liga. Urs Ineichen und Emanuel Müller sind ebenfalls für die sogenannte Alpenliga mit Österreich.

Silas Marti und Hans-Jörg Hess sind beide der Meinung, wenn die Super League den Modus aus dem Eishockey mit einer Regular Season und dem Playoff übernehmen würde, dann würde die Spannung zurückkehren.

Mehrheit ist für die Aufstockung der Liga auf zwölf Mannschaften

Die Mehrheit der Leser ist für eine Aufstockung der Super League von zehn auf zwölf Vereine. Dafür sind Martin Baumgartner, Philipp Niedermann, Norbert Näpflin, Toni Vonarburg und Urs Feuz. Wobei Feuz ebenfalls die finanzielle Übermacht des FC Basel ein Dorn im Auge ist: «Die Auf-/Abstiegsrunde soll man wieder einführen und Basel aussaugen, das heisst die Millionen aus der Champions League an die anderen Clubs aufteilen.» In Holland ist Topclub Ajax Amsterdam übrigens bereit, der Konkurrenz finanzielle Hilfe zu leisten. Denn der neue Vorstandsvorsitzende Edwin van der Sar ist der Meinung, dass die Ajax-Spieler in der Landesmeisterschaft mehr gefordert werden müssen.

Für Donat Tschuor wäre die Lösung, dass die höchste Schweizer Liga auf 14 Vereine aufgestockt würde. Er schlägt eine übliche Hin- und Rückrunde vor. «Dies würde 26 Spieltage geben statt 36 Runden wie heute.» Dafür möchte er den Liga-Cup wieder einführen.

Kraft der Identifikation mit den eigenen Spielern aus der Region

Durchaus interessant ist die Feststellung von Franz Lichtsteiner, für den der Modus marginal ist: «Die stärkste Identifikation mit einem Club erreicht man mit Spielern aus der Region.» Hanspeter Gantenbein will, dass der sportliche Aspekt wieder in der Vordergrund tritt. Dazu gehören zwei Ab-/Aufsteiger. (dw)

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