In der NLA-Interclub-Meisterschaft wird es keinen Absteiger geben

In der kommenden Saison wird kein Team aus der NLA-Interclub-Meisterschaft absteigen. Swiss Tennis stimmt dem Antrag der Vereine zu.

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(T.B./a.k.) Die je sechs Frauen- und sechs Männerteams der NLA-Interclub-Meisterschaft können ohne Druck aufspielen. Swiss Tennis hat dem Antrag der Vereine wegen der Corona-Situation zugestimmt, und verzichtet in dieser Saison auf einen Absteiger. Wegen finanzieller Einbussen können sich die Teams keine Engagements von ausländischen Akteuren leisten und setzen nun vermehrt auf Schweizer. Den Vereinen gibt es eine gewisse Planungssicherheit, da klar ist, dass sie im nächsten Jahr in der obersten Liga spielen werden.

Ein Bild der Interclub-NLA-Finalrunde 2018 in Zürich.

Ein Bild der Interclub-NLA-Finalrunde 2018 in Zürich.

Daniela Frutiger/Freshfocus

Sursees Frauenteam nimmt unter Trainer Michael Birner die dritte NLA-Saison in Angriff. Die Surentalerinnen bestreiten die erste NLA-Partie am 28. Juli auswärts gegen Aufsteiger Hörnli Kreuzlingen. Die NLB, welche Ende August beginnt, stellt weiterhin einen Aufsteiger, was eine Modusanpassung für 2021 verlangt. Über diese soll im Herbst 2020 entschieden werden.

Milenkovic muss Forfait geben

Die Surseerin Kiara Cvetkovic musste beim ersten Coronafree-Open-Turnier vor einer Woche im Final Forfait geben, weil sie am Sonntag im dritten Spiel am gleichen Tag ihre alte Fussverletzung wieder spürte.

Beim zweiten Turnier in Trimbach erging es Kristina Milenkovic, ihrer NLA-Interclub-Kollegin des TC Sursee, ähnlich. Die als Nummer 2 gesetzte 19-Jährige konnte den Final gegen Paula Cembranos, die dritte Partie vom Sonntag, nicht mehr bestreiten, nachdem sie im Halbfinal gegen Julie Sappl in drei Sätzen hart gefordert wurde und sich danach für das Endspiel nach nicht einmal zwei Stunden Erholungszeit zu müde fühlte. Milenkovic steht am Mittwoch beim 20 000-Franken-Turnier in Neuenburg im Einsatz.

Bei den mit 15 000 Franken dotierten N-Series Swiss Tennis in Biel verlor Kiara Cvetkovic im Achtelfinal gegen die spätere Turniersiegerin Viktorija Golubic, die Nummer 3 der Schweiz, klar mit 1:6, 0:6. Die Luzernerin Tina Nadine Smith schied im Achtelfinal gegen Valentina Ryser mit 6:7, 1:6 aus. (T.B./a.k.)

Biel. N-Series Swiss Tennis (15 000 Franken Preisgeld). Männer N1/R1 (24 Teilnehmer). Ohne Zentralschweizer. Final: Mirko Martinez (8, N2.19, Marin) s. Jakub Paul (2, N1.10, Chur) 6:2, 6:2. – Frauen N1/R1 (24 Teilnehmerinnen). 1. Runde: Kiara Cvetkovic (WC, N4.48, Sursee) s. Livia Airoldi (WC, N4.51) 7:5, 6:3. Tina Nadine Smith (N2.19, Luzern) s. Bojana Klincov (N2.23, Allschwil) 6:2, 6:4. – Achtelfinals: Cvetkovic v. Viktorija Golubic (1, N1.3, Bassersdorf) 1:6, 0:6. Smith v. Valentina Ryser (4, N2.12, Thun) 6:7, 1:6. – Final: Golubic s. In-Albon 6:7, 6:3, 13:11.

Trimbach (SO). Coronafree Open Level 3 (1000 Franken Preisgeld). Männer N1/R3 (35 Teilnehmer). 2. Runde: Andrin Züllig (R1, Zug) v. Geremia Rossi (R1, Horgen) 2:6, 6:2, 8:10. – Final: Jacob Kahoun (2, N3.42, Teufenthal) s. Vullnet Tashi (1, N3.40, Froburg) w.o. – Frauen N1/R3 (41 Teilnehmerinnen). 1. Runde: Serina Sokolaj (R2, Luzern) v. Anais Gabriel (R1, Veyrier Grand-Donzel) 4:6, 0:6. – 2. Runde: Esmeralda Brunner (R1, Meggen) v. Aleksandra Kocic (R2, Lausanne) 2:6, 0:6. Sara Radojevic (R1, Zug) v. Salome Fluri (R1, Entfelden) 6:7, 3:6. Kristina Milenkovic (2, N3.32, Sursee) s. Tania Pereira (N4.70, Lausanne) 6:3, 3:0 w.o. – Achtelfinal: Milenkovic s. Aimée Frey (R1, Frick) 6:0, 6:2. – Viertelfinal: Milenkovic s. Gabriel 6:1, 7:5. – Halbfinal: Milenkovic s. Julie Sappl (3, N3.40, Neuenburg) 6:4, 3:6, 10:8. – Final: Milenkovic v. Paula Cembranos (N4.73, Arosa) w.o.