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Roger Federer fehlt noch ein Schritt für den 100. Turniersieg

Roger Federer gewinnt im Halbfinal von Dubai gegen den Kroaten Borna Ciric 6:2, 6:2. Der Baselbieter kann heute im Final (16.05, SRF 2) den 100. Turniertitel in seiner Karriere holen.
Jörg Allmeroth, Dubai
Roger Federer hat im Halbfinal alles im Griff. Bild: Ali Haider/Keystone (Dubai, 1. März 2019)

Roger Federer hat im Halbfinal alles im Griff. Bild: Ali Haider/Keystone (Dubai, 1. März 2019)

Als Roger Federer am letzten Sonntag über seine Turnier-­Perspektive in Dubai sprach, da spielte natürlich die magische Zahl auch eine Rolle. Die Zahl Einhundert. Der 100. Karriere-Titel, den er an seinem zweiten Wohnsitz, in der Millionenmetropole am Arabischen Golf, holen könnte. «Es hat keinen Sinn, so weit in die Zukunft zu blicken und viele Worte darüber zu verlieren», sagte Federer damals, «ich muss erst mal in Schlagdistanz zu einem Sieg kommen.»

Nun, sechs Tage später, hat der 37-jährige Meisterspieler sich aber die verlockende Möglichkeit geschaffen, den Jubiläumstriumph in die Geschichtsbücher festzuschreiben – und nur noch einer, der junge Grieche Stefanos Tsitsipas, kann jetzt Federers Grenzüberschreitung verhindern. Den Sprung in die Dreistelligkeit. «Es wird eine harte Prüfung gegen Tsitsipas, natürlich ist es auch die Chance zur Revanche für die Niederlage in Melbourne. Aber ich fühle mich gerüstet für die Herausforderung», sagte ­Federer nach seinem spielerisch leichten 6:2, 6:2-Erfolg gegen den Kroaten Borna Coric.

Erstmals in dieser Turnierwoche schickte Federer seine Fans nicht auf eine emotionale Achterbahnfahrt, durch ein Wechselbad der Gefühle – statt zittern und bibbern zu müssen, verlebten der Maestro und all seine Parteigänger einen geruhsamen Abend in der ausverkauften Arena. Nach dem ersten gewonnenen Aufschlagspiel Corics übernahm Federer entschlossen das Kommando, zog eilig auf 5:1 davon und geriet in keiner Sekunde in Bedrängnis oder Not. Nach 67 Minuten war die Kurzschicht auf dem kühlen, windigen Centre Court auch schon vorbei. «Es war zugegeben schwieriger, gegen die Bedingungen anzukämpfen als gegen den Gegner», sagte Federer, «es ist nicht leicht, sich in dieser Glückslotterie mit den Windböen sicher zu fühlen.»

ATP-500-Turnier (2,73 Mio. Dollar/Hart). Halbfinals: Federer (SUI)/2) s. Coric (CRO) 6:2, 6:2. Tsitsipas (GRE/5) s. Monfils (FRA) 4:6, 7:6 (7:4), 7:6 (7:4).

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