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Curling: Noch ein Titel bis zum WM-Rekord

Das Schweizer Frauencurling hat an der morgen beginnenden WM in Peking die Möglichkeit, einen denkwürdigen Rekord zu egalisieren. Dazu müsste zum vierten Mal in Serie der Titel herausschauen. Nur der Curling-Grossmacht Kanada ist es bisher gelungen, viermal nacheinander die Weltmeisterinnen zu stellen. Dieser Rekord liegt jedoch schon lange zurück. Die Teams von Connie Laliberté, Linda Moore, Marilyn Bodogh und Pat Sanders realisierten ihn zwischen 1984 und 1987. Die erstaunlichen Schweizer Frauenteams haben ab 2014 drei Titel aneinandergereiht. Die Flimserinnen um Skip Binia Feltscher triumphierten 2014 und 2016, dazwischen errang das Team Baden Regio mit Skip Alina Pätz in Sapporo den Titel mit der fantastischen Bilanz von 12:1 Siegen. Als hätten sie untereinander abgemacht, sich in den WM-Teilnahmen abzulösen, ist ein Jahr nach Flims jetzt wieder Baden Regio an der Reihe. An den Schweizer Meisterschaften im Februar in Flims waren die Badenerinnen und die Flimserinnen die deutlich besten Teams. Im Final, der auch über die WM-Teilnahme entschied, setzte sich Pätz’ Quartett durch.

Happiges Pensum, starke Gegnerinnen

Wie bei Flims sind auch bei Baden Regio Konstanz und Kontinuität ein Trumpf. Die drei Bernerinnen Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen und Nadine Lehmann sowie der 27-jährige Zürcher Skip Alina Pätz spielen seit nunmehr vier Jahren in nie veränderter Aufstellung zusammen. Die vier Frauen können nach wie vor auf das bestmögliche Coaching zählen, auf jenes von Mirjam Ott, der erfolgreichsten Schweizerin der Geschichte. Um erneut Gold zu holen, müssen die Schweizerinnen jedoch ein happiges Pensum bewältigen. Die Vorrunde führt über elf Partien zu je rund zweieinhalb Stunden, und die Gegnerinnen sind die stärksten der zwölf WM-Nationen. Gegen die Topteams aus Kanada, Schweden und Schottland müssen die Schweizerinnen jeweils in der zweiten von zwei aufeinanderfolgenden Partien spielen. Praktisch ohne Pause also, während die Gegnerinnen sich erholen können. Die Statistik zeigt, dass unter zwei gleichwertigen Teams das ausgeruhte einen Vorteil hat. (sda)

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