Noch zwei Spiele für den SC Kriens – und danach nur zwei Wochen Ferien

Zweitletzte Challenge-League-Runde: Für den SC Kriens geht es am Donnerstag (20.30) in Winterthur um Rang 4.

Turi Bucher
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Kriens-Stürmer Asumah Abubakar (links) im Spiel gegen die Zürcher Grasshoppers.

Kriens-Stürmer Asumah Abubakar (links) im Spiel gegen die Zürcher Grasshoppers.

Bild: Dominik Wunderli (Kriens, 24. Juli 2020)

Auf geht’s in den Schlussspurt dieser Corona-Saison. Oder muss es vielmehr heissen: Corona-Saison I? Beim SC Kriens jedenfalls bereitet man sich bezüglich Saisonstart 2020/21 im kommenden September auf eine Maskenpflicht vor, sodass mehr Zuschauer Einlass finden könnten. Trainingsstart beim SCK ist übrigens bereits wieder am Montag, 17. August. Das heisst: Die Fussballer haben ab kommenden Sonntag zwei Wochen Ferien.

Aber jetzt finden noch die letzten beiden Runden der so erfolgreichen SCK-Saison 2019/20 statt. Und es steht sportlich immer noch etwas auf dem Spiel. Am Donnerstag (20.30) tritt das Team von Bruno Berner, der auch nächste Saison SCK-Trainer sein wird, auswärts in Winterthur an. Achtung: Es geht um Rang 4.

Winterthur ist nach dem überraschenden Auswärtssieg in Lausanne bis auf zwei Punkte an die Krienser herangerückt und könnte mit einem weiteren Vollerfolg die Grünweissen überholen. Dass Kriens in den bisherigen drei Partien gegen den FCW zweimal siegte und einmal Unentschieden spielte, hat nichts zu bedeuten. «Ich finde, meine Mannschaft hätte diesen vierten Rang verdient», sagt Berner.

«Diesen Rang wollen wir in den letzten beiden Partien verteidigen und realisieren. Im Wissen, dass Winterthur momentan einen super Lauf hat.»

Die Winterthurer, die eine Zeit lang sogar mit dem Barrageplatz (Rang 2) liebäugelten, könnten mit Platz 4 ihre Saison noch ziemlich polieren. Und Kriens könnte heute bei einer Niederlage sogar plötzlich auf Rang 6 abrutschen, denn mit einem Wil-Heimsieg gegen Chiasso ist zu rechnen. Weiter runter geht’s dann für Kriens aber sicher nicht.

Am Sonntag wird ein Quartett verabschiedet

Kriens kann aber auch noch im Rennen um die Auf-/Abstiegsbarrage weiterhin das Zünglein an der Waage spielen. Nach der, sagen wir mal … 75-minütigen Show vor rund einer Woche gegen die Grasshoppers hat sich der Kampf um Rang 2 aufs Spannendste zugespitzt. Nun sind es die Liechtensteiner aus Vaduz, die einen Punkt vor den Grasshoppers liegen. GC tritt heute in Aarau an und empfängt danach noch den heutigen Kriens-Gegner Winterthur. Nach dem heutigen Heimspiel gegen Schaffhausen müssen die Vaduzer am Sonntag noch in Kriens antreten. Kriens-Mittelfeldspieler Marco Wiget, der gegen GC nach dem 0:3-Rückstand eingewechselt wurde und im Mittelfeld stabilisierend einwirkte, sagte schon nach dem 4:4 gegen die Grasshoppers: «Und jetzt schlagen wir Vaduz noch.» Und Coach Berner sagt: «Wir schauen nicht auf die Konstellation, sondern gehen mit bestem Sportsgeist nochmals voll.»

Wenn sich der Barrage-Zweikampf zwischen Vaduz und GC noch nicht am Donnerstag entscheidet (bei GC-Niederlage und Vaduz-Sieg), dann wird die Kleinfeld-Partie Kriens – Vaduz vom Sonntag (16.00) zum absoluten Totomat-Hit. Auf dem Kleinfeld werden dann die verdienstvollen SCK-Stützen Nico Siegrist, Sebastian Osigwe, Marco Wiget und und Manuel Fäh verabschiedet. Doch zuerst will Kriens heute in Winterthur punkten.

Challenge League, Rangliste (alle 34 Spiele): 1. Lausanne-Sport 67. 2. Vaduz 61. 3. Grasshoppers 60. 4. Kriens 51. 5. Winterthur 49. 6. Wil 48. 7. Stade Lausanne-Ouchy 42. 8. Aarau 37. 9. Schaffhausen 32. 10. Chiasso 19.

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