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Nochmals eine herbe Enttäuschung für den SC Kriens

Der SC Kriens geht mit einer Niederlage in die Winterpause: Nach dem 1:2 (0:1) gegen den FC Aarau ist der Frust gross.
Turi Bucher
Der Krienser Mijatovic (links) im Zweikampf mit Aaraus Giger. Bild: Roger Grütter (Kriens, 15. Dezember 2018)

Der Krienser Mijatovic (links) im Zweikampf mit Aaraus Giger. Bild: Roger Grütter (Kriens, 15. Dezember 2018)

Nichts Neues aus Kriens: gut mitgespielt, nichts geholt, die nächste bittere, frustrierende Niederlage. Ja, endlich kommt die Winterpause, denn der SC Kriens hängt in die Seilen, ist mittlerweile unfähig, seinen Gegner zu bodigen oder wenigstens einen Punktgewinn zu landen.

Auch gegen den FC Aarau mussten die Krienser sofort wieder einen herben Rückschlag verkraften. In der 2. Minute gelang dem Aarauer Martin Liechti mit einem herrlichen Bogenball das 1:0. Kein Krienser hatte bis dahin den Ball richtig am Fuss gehabt – schon rannte der SCK einem Rückstand hinterher.

Kriens vor dem gegnerischen Tor richtig schwach

Aarau dominierte in der Folge, war viel mehr am Ball. Das Krienser Problem: Um den Ausgleich zu erzielen, hätte sich die Mannschaft von Trainer Bruno Berner vor das Aarauer Tor spielen müssen. Aber der Ball war praktisch nie dort, sonst überall. Und wenn es Kriens tatsächlich einmal vor den gegnerischen Strafraum schaffte, wie in der 38. Minute mit Olivier Kleiner, dann musste der Versuch nicht als Torschuss, sondern mit dem Prädikat «Rückpass zum Torhüter» gewertet werden. «Wir haben einmal mehr vielversprechend gespielt», sagte Coach Berner, «aber wir haben auch einmal mehr keine Durchschlagskraft gezeigt.» Auch Berner ist froh, dass sein Team nun drei Wochen pausieren kann. «Der Frust ist gross, nichts ist für uns gelaufen in dieser Vorrunde. Von unseren sechs Niederlagen stehen fünf mit jeweils einem Tor Differenz zu Buche.» Und Berner weiter: «Meinem Team fehlte zuletzt ein richtiges Erfolgserlebnis.»

Dieses Erfolgserlebnis blieb im Heimspiel gegen Aarau auch in der zweiten Halbzeit aus. Aarau neutralisierte Nico Siegrist, den gefährlichsten Krienser der Vorrunde, und kam mehr oder weniger locker über die Runden. Vergeblich wartete man darauf, dass ein Krienser eine gefährliche Aktion auszulösen vermochte oder gar selber zum entscheidenden Protagonisten des 1:1-Ausgleichs würde. Paradox: Kriens spielte in der 2. Halbzeit überlegen, unterstrichen am Schluss beispielsweise durch das Cornerverhältnis von 10:1 – aber diese SCK-Flanken landeten in den Händen des Goalies, auf dem Kopf von 2,02-m-Mann Stefan Maierhofer oder im Niemandsland.

Auch die Passgenauigkeit im Angriffsspiel war beim SCK äusserst mangelhaft. Aaraus Goran Karanovic (51.) und Liechti (73.) hätten unterdessen auf 2:0 erhöhen können. Das erledigte dann Petar Misic in der 86. Minute mit seinem Kopfballtreffer. Das Krienser Anschlusstor durch Skumbim Sulejmani war zwar hochverdient, kam in der 93. Minute aber viel zu spät beziehungsweise Sekunden vor dem Pfiff in die Winterpause zu Stande.

Was wünscht sich SCK-Trainer Berner für das neue Jahr?

«Mehr Siege natürlich. Meine Jungs hätten das verdient.»

Vorerst wünscht man sich für den SC Kriens, dass er am Sonntag nicht auf den letzten Tabellenrang abrutscht. Chiasso könnte mit einem Heimsieg gegen Winterthur den Weihnachtsfrust am Fusse des Pilatus noch zusätzlich verstärken.

Kurztelegramm:

Kriens - Aarau 1:2 (0:1). - 1500 Zuschauer. - SR Gut. - Tore: 2. Liechti 0:1. 86. Misic 0:2. 93. Sulejmani 1:2.

Rangliste:

Rangliste: 1. Servette 18/37 (39:15). 2. Wil 17/29 (21:15). 3. Winterthur 17/28 (26:25). 4. Lausanne-Sport 17/27 (30:19). 5. Schaffhausen 17/25 (24:27). 6. Aarau 18/23 (29:30). 7. Vaduz 17/19 (25:32). 8. Rapperswil-Jona 18/18 (23:32). 9. Kriens 18/16 (25:30). 10. Chiasso 17/15 (22:39).

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