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OBERÄGERI: Sie rennen gegen Wind und Wetter am Ägeriseelauf

Am Ägeriseelauf beteiligen sich zahlreiche Läufer und Besucher. Die Sportler lassen sich dabei die Laune vom stürmischen Wetter nicht verderben – im Gegenteil: Sie kommen mit einem strahlenden Lächeln ins Ziel.
Trotz des stürmischen Wetters nahmen zahlreiche Läuferinnen und Läufer am Ägeriseelauf vom vergangenen Freitag teil. (Bilder: Werner Schelbert (Oberägeri, 21. Juli 2017))

Trotz des stürmischen Wetters nahmen zahlreiche Läuferinnen und Läufer am Ägeriseelauf vom vergangenen Freitag teil. (Bilder: Werner Schelbert (Oberägeri, 21. Juli 2017))

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

Das Tempo ist beeindruckend, das die schnellsten Läufer nach dem Startschuss des Ägeriseelaufs am Freitagabend zeigen. Die rund 14 Kilometer lange Strecke führt aus dem Oberägerer Dorfkern Richtung Morgarten, wo es zwar zum Start noch trocken ist, aber bereits kräftig windet. Der zweite Startschuss ist schliesslich das Signal für die restlichen Läufer, die von den Zuschauern am Strassenrand mit Klatschen und ermutigenden Rufen angefeuert werden. «Dass die Zuschauer uns Läufer auf den verschiedensten Streckenabschnitten trotz des schweren Regens angefeuert haben, macht den Ägeriseelauf besonders und sehr atmosphärisch», findet Vanessa Hauck aus Unterägeri, die mitgelaufen ist. Als es dann am Strassenrand doch ziemlich ungemütlich wurde, zogen sich die Besucher ins Festzelt zurück, um die Übertragung des Laufs zu schauen.

Die Spitze kann das hohe Tempo beibehalten und zieht vorne weg, unbeirrt laufen sie durch den stürmischen Regen und dem beissenden Wind entgegen. Ebenso kämpfen sich die restlichen Läufer durch den Sturm, während die Besucher immer dichter gedrängt auf den Festbänken im Zelt sitzen. Tapfer kämpfen sich die Läufer um den See, ausgestattet mit kunterbunter Kleidung und Turnschuhen.

Ein «schöner Lauf» ist garantiert

Nach nur 42 Minuten und 49 Sekunden läuft dann Valentin Pfeil aus Österreich unter dem Jubel der Besucher und mit einem strahlenden Lächeln ins Ziel. Bald folgen weitere Läufer, und obschon sie auf der Strecke mit Wind und Wetter hart gekämpft haben, steht ihnen im Ziel die Freude ins Gesicht geschrieben. «Tatsächlich ist das Rennen für mich eigentlich nicht gut gelaufen, vor allem auch, weil ich nicht gerne am Abend renne. Umso mehr freut es mich natürlich, dass es für den Sieg gereicht hat», sagt Yannick Beeler aus Rothenthurm, der die Juniorenkategorie bei den Herren für sich entscheiden konnte. Im Ziel angekommen, stützen sich die Läufer erst einmal atemlos auf den Knien ab und holen tief Luft. Sie spüren die Kilometer bereits jetzt in den Beinen. «Der Ägeriseelauf ist eine spannende sportliche Herausforderung in der Nähe, weshalb ich mir gut vorstellen kann, nächstes Jahr wieder am Start zu stehen», verrät Timo Christen aus Unterägeri, der drittschnellster Ägeritaler dieses Jahr. Und für Susanne Rüegger, Siegern der Frauen Overall, ist klar: «Die Stimmung und die Strecke um den See garantieren immer wieder einen schönen Lauf.»

Hinweis

Informationen zu den Ranglisten unter www.aegeriseelauf.ch.

Susanne Rüegger gewinnt den 19. Ägeriseelauf bei den Frauen. (Bild: Werner Schelbert (Oberägeri, 22. Juli 2017))

Susanne Rüegger gewinnt den 19. Ägeriseelauf bei den Frauen. (Bild: Werner Schelbert (Oberägeri, 22. Juli 2017))

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