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ORIENTIERUNGSLAUF: Nicola Müllers abrupter Wechsel vom Wintersport

Nicola Müller ist mit einem dritten Rang am Nationalen OL in Ermensee in die Saison gestartet. Der 18-Jährige aus Einsiedeln überrascht sich dabei selber.
Jörg Greb
Nicola Müller bei einem Posten in der Nähe von Ermensee. (Bild: PD)

Nicola Müller bei einem Posten in der Nähe von Ermensee. (Bild: PD)

Jörg Greb

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Die Erfolgsmeldungen in den letzten Wochen waren zahlreich: Bronze an den Ski-OL-Weltmeisterschaften bei den U20, Sieg bei den Junioren am «Lozärner Cross», Sieg bei den U20 am Engadin Skimarathon über die Halbmarathon-Distanz. Nun der Spartenwechsel vom Ski-OL zum OL, vom Langlaufen zum Laufen. «Ich begann erst in der Vorwoche mit einem seriösen Lauftraining», sagt Nicola Müller. Vorher hatte er seine Prioritäten anders gelegt. «So gesehen ging in Ermensee ich mit einem Trainingsrückstand an den Start.»

Das Resultat zum OL-Auftakt im Seetal stellte den Schwyzer zufrieden: Rang drei hinter Nationalkaderathlet Reto Egger (Rückstand 1:47 Minuten) und Andri Wey (16 Sekunden). «Es lief ziemlich gut, mit ein bis zwei Unsicherheiten», so seine Bilanz. Noch gibt er sich Zeit für die Umgewöhnung, eine Wiederanpassung sozusagen. «Es war ein cooles Rennen, auch wenn mir der Wald mit dem vielen Fallholz nicht sonderlich gefällt.»

Doch so wichtig war dieser Wettkampf noch nicht, wichtig wird es erst in sieben Wochen, «wenn es im Tessin um die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaften in Ungarn geht», präzisiert der 18-Jährige. Dafür will sich Nicola Müller empfehlen. Der erste Direktvergleich zeigt dem Gymnasiasten von der Kantonsschule Pfäffikon: «Ich bin auf gutem Weg. Auf der Basis, die ich vom Winter mitbringe, kann ich aufbauen.»

Allein über den geglückten Saisonauftakt freuen konnte sich Nicola Müller indes nicht. Spitzenresultate glückten auch dem Bruder Corsin (6./H16), dem Vater Reto (5./H55), dem Onkel Daniel (2./H50) und der Tante Cornelia (2./D50). Sie wie auch die andern Familienmitglieder zeigten, woher das Talent und die Freude am Sport kommen.

Winterliche Bedingungen, namhafte Sieger

Das Winterliche, das den OL-Saisonauftakt begleitete, überraschte nicht nur die Müllers. Der gesamte Anlass mit den fast 1500 Startenden aus allen Landesteilen war davon betroffen: ein Wald mit viel Fallholz, bedeckt mit einer feinen Schneeschicht von wenigen Zentimetern. Fussspuren, denen sich folgen liess, spielten so eine Rolle. Wegen des wenigen Schnees waren die Bedingungen aber für alle fair.

In den Elite-Kategorien setzten sich Natalia Gemperle, die in der Schweiz lebende Weltklasseläuferin aus Russland, bei den Frauen und der Berner Remo Ruch durch. Beste Innerschweizer in diesen beiden Kategorien waren Karin Müller (Beinwil/OLG Rymenzburg) mit Rang 3 sowie Yves Aschwanden und Isabelle Feer (beide OLG Goldau) mit je einem 7. Rang.

Hinweis

Resultate unter: www.o-l.ch

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