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Passt das neue FCL-Teamgefüge? Nur Müller kann bisher überzeugen

Die Luzerner Mannschaft hat in den ersten fünf Runden noch nicht den Nachweis erbracht, in der Super League bestehen zu können. Dabei spielt der FCL erstmals am nächsten Sonntag mit Meister YB gegen eines der beiden überlegenen Spitzenteams.
Daniel Wyrsch
Der neue FCL-Torhüter Marius Müller ist bislang der gewünschte Rückhalt. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Barcelona, 15. August 2019)

Der neue FCL-Torhüter Marius Müller ist bislang der gewünschte Rückhalt. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Barcelona, 15. August 2019)

Wenn eine Mannschaft die erwarteten Leistungen nicht abruft, dann steht als erster der Trainer in der Kritik. Doch nicht selten hat der einen schweren Stand, weil das Team nicht passend zusammengestellt wurde. Beim FC Luzern müssen für die Baisse in der Liga (vier Punkte aus fünf Partien, Torverhältnis 3:5, Platz 9) sowohl Sportchef Remo Meyer wie Coach Thomas Häberli geradestehen.

Häberli wirkt oft zaudernd statt von sich und seinen Ideen überzeugt. Das färbt auf die Spieler ab, es überrascht nicht, wenn sie auf dem Rasen abwartend statt zielstrebig agieren. Eine Verbesserung stellte sich erstmals gegen Sion (1:2) ein.

Margiotta scheint mit alten Verletzungen zu kämpfen

Kritik über die Zusammenstellung des Teams muss sich Meyer gefallen lassen. Einzig Torhüter Marius Müller konnte von den Neuzugängen bislang überzeugen. Enttäuschend sind dagegen die Leistungen des neuen Offensivmanns Francesco Margiotta. Der Italiener, für einen mittleren sechsstelligen Betrag von Lausanne geholt, macht den Eindruck, noch immer handicapiert von früheren Verletzungen zu sein. Bei Lausanne-Coach Giorgio Contini war Margiotta in der Challenge League nicht mehr erste Wahl. Darunter litt mitunter sein Selbstvertrauen.

Während Margiotta noch keinen Skorerpunkt sammelte, hat der dritte Neuling Ibrahima Ndiaye in Sion wenigstens die Tor-Premiere geschafft. Der Senegal-Flügel deutete sein Potenzial an. Ungefährlich ist dagegen Blessing Eleke. Der letztjährige Goalgetter (13 Ligatore) traf erst einmal. Eine Problemzone ist zudem das Mittelfeld, wo Tsiy Ndenge und Marvin Schulz noch nicht wie gewünscht performen. Christian Schneuwly (er ging zu Lausanne) wurde bisher nicht gleichwertig ersetzt.

Die Spiele gegen YB und Basel noch vor der Brust

Nächsten Sonntag (16.00) trifft der FCL zu Hause auf Meister YB. Die erstmalige Begegnung mit dem anderen Super-League-Spitzenteam, dem FC Basel, findet am Sonntag, 29. September, auswärts statt.

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