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Interview

Kriens-Luzern-CEO Nick Christen: «Perkovac fordert uns heraus»

Kriens liegt unter dem Strich und muss am Mittwoch (19.30) gegen Meister Thun antreten. HCK-CEO Nick Christen sagt, weshalb dennoch in jeder Beziehung Zuversicht angebracht ist.
Roland Bucher
«Unser Trainer akzeptiert, dass wir ihm keine goldenen Eier in den Spielerkorb legen», sagt CEO Nick Christen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Kriens, 18. April 2018))

«Unser Trainer akzeptiert, dass wir ihm keine goldenen Eier in den Spielerkorb legen», sagt CEO Nick Christen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Kriens, 18. April 2018))

Nick Christen, die Ära von Heiko Grimm ging im letzten Winter zu Ende. Jetzt regiert seit fünf Monaten Goran Perkovac, der Olympiasieger mit Kroatien, auf der Trainerbank. Haben Sie den richtigen Entscheid für die wichtigste Position in einem Team getroffen?

Ja. Die rigorose Handschrift von Goran wird immer deutlicher erkennbar, er verkörpert die absolute Siegermentalität. Das gefällt mir.

Die Tabelle spricht eine andere Sprache.

Die Tabelle spricht nicht immer eine korrekte Sprache. Zugegeben, wenn ich eine Zwischenbilanz ziehe, dann fehlen uns zwei Punkte: Wir haben keines der drei ersten Heimspiele gegen Otmar, Bern und Schaffhausen gewonnen – das stört mich ein wenig. Aber ich berücksichtige die besonderen Umstände: neuer Trainer, viele neue Spieler, unglaubliches Verletzungspech. Ich habe von Beginn weg betont: Wir benötigen Zeit, bis die Zahnrädchen perfekt greifen.

Wie sieht es vor dem Spiel gegen Meister Wacker Thun an der Verletztenfront aus?

Goalie Paul Bar fehlt die ganze Saison, in ihn hatten wir so hohe Erwartungen. Spengler erholt sich von einer Knieverletzung. Als wäre es nicht genug: Adrian Blättler fehlt mit einem Handbruch ebenfalls drei Monate. Ein bisschen viel auf einmal.

Zurück zu Perkovac. Der Trainer scheint mit der Kaderqualität nicht ganz zufrieden zu sein. Werden Sie ihm Wünsche für entsprechende Verstärkungen erfüllen?

Goran fordert uns alle heraus, das entspricht seiner Mentalität. Er fordert seine Spieler, vielleicht mehr, als sie sich das bisher gewohnt waren, aber das ist richtig so. Goran fordert aber auch uns in der administrativen Etage, strebt natürlich nach noch stärkerem Kader und optimalen Strukturen. Daran wachsen wir.

Das kann aber auf gefährliche Spannungen provozieren.

Wir diskutieren solche Meinungsverschiedenheiten unter erwachsenen Männern aus. Wir arbeiten mit einem Budget von knapp 1,4 Millionen Franken, die Spitzenvereine nähern sich der 2-Millionen-Schwelle. Das ist ein Fakt. Unser Trainer respektiert, dass wir ihm keine goldenen Eier in den Spielerkorb legen können.

Tatsache ist, dass Kriens droht, erstmals seit vielen Jahren die Finalrunde zu verpassen.

Das ist auch St. Otmar St. Gallen passiert, Bern ebenfalls. Es kann auch uns einmal treffen. Aber davon gehe ich nicht aus. Wir sind uns bewusst, dass sieben Teams um sechs Finalrundenplätze kämpfen. Ich weiss, dass wir die Qualität für einen Platz unter den ersten Sechs besitzen.

Was stimmt sie derart zuversichtlich?

Ich darf beobachten, wie der Trainer und sein Team im Training sehr gute Arbeit leisten. Das zahlt sich auf die Dauer aus.

Neuzugang Amin Yousefinezhad war lange verletzt, gab gegen Pfadi Winterthur ein Kurz-Comeback, sah nach fünf Minuten «rot». Das ärgert.

Amin ist jung, erst 22, das wird ihm nicht noch einmal passieren. Er wird uns noch viel Freude bereiten. Ich glaube daran, dass wir am Mittwoch in Thun ein gutes Spiel abliefern und dafür belohnt werden.

Rangliste: 1. Kadetten Schaffhausen 7/12. 2. BSV Bern 7/11. 3. St. Otmar St. Gallen 7/10. 4. Pfadi Winterthur 7/10. 5. Wacker Thun 7/10. 6. Suhr Aarau 7/6. 7. Kriens-Luzern 7/6. 8. RTV Basel 7/3. 9. GC Amicitia Zürich 7/1. 10. Fortitudo Gossau 7/1.

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