Interview

Petkovic vor EM-Quali: «Lichtsteiner bleibt Captain»

Die Schweiz startet am Samstag mit der Auswärtspartie in Georgien in die Qualifikation zur Europameisterschaft. Anlässlich des Zusammenzugs äussert sich Nationaltrainer Vladimir Petkovic zur Favoritenrolle, zu Stephan Lichtsteiner und zum Ausfall von Haris Seferovic. 

Raphael Gutzwiller
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Sieht Stephan Lichtsteiner immer noch als Nationalcaptain: Trainer Vladimir Petkovic (rechts). (Bild: Alain Grosclaude/Freshfocus) St. Etienne, 25. Juni 2016))

Sieht Stephan Lichtsteiner immer noch als Nationalcaptain: Trainer Vladimir Petkovic (rechts). (Bild: Alain Grosclaude/Freshfocus) St. Etienne, 25. Juni 2016))

Vladimir Petkovic, in der Nations League war die Schweizer Nationalmannschaft sehr erfolgreich. Können Sie den Schwung nun für die Qualifikation mitnehmen?

Natürlich wollen wir den Schwung mitnehmen. Die Nations League war für uns ein gutes Einlaufen für die Qualifikation. Wir haben gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mithalten können und auch gegen gute Gegner siegen können. Nun interessiert uns aber nur das Spiel gegen Georgien am Samstag. Wir wollen Schritt für Schritt nehmen und uns weiterentwickeln. 

Die Schweiz steigt in der Gruppe mit Dänemark, Irland, Georgien und Gibraltar als Favorit in die Qualifikation. Wie sehen Sie die Ausgangslage?

Natürlich wollen wir uns treu bleiben und unser Spiel machen. Wir wollen das Spiel dominieren und so spielen wie ein Favorit. Es ist klar, dass wir uns für die Europameisterschaft qualifizieren möchten, am liebsten direkt. Über die zweite Möglichkeit denken wir gar nicht nach. Unser Ziel ist es, uns über die Qualifikation die Teilnahme zu sichern. 

In der Nations League war Stephan Lichtsteiner nicht mehr dabei. Nun ist er für die Spiele in Georgien und gegen Dänemark wieder im Aufgebot. Wieso?

Weil ich die im Moment 23 besten Spieler in der Nationalmannschaft dabei haben wollte. Im Herbst habe ich auch jüngeren Spielern eine Chance geben wollen, die sie sehr gut genutzt haben. Dies war jedoch nie eine endgültige Entscheidung. Für mich hat Lichtsteiner immer noch die gleiche Rolle wie früher und ist Captain dieses Teams. 

Stürmer Haris Seferovic fehlt hingegen verletzt. Wie schwer wiegt seine Absenz? 

Die Verletzung von Haris ist leider zu jenem Zeitpunkt gekommen, in dem er in einer sehr guten Form war. Er war ja schon gegen Belgien stark, danach hatte er auch in seinem Verein Benfica einen Lauf. Natürlich hätte ich ihn gerne dabei gehabt. Dennoch habe ich bis jetzt noch nie gesagt, dass ein Spieler unverzichtbar ist. Wenn ein Spieler fehlt, dann muss man auch ohne ihn spielen können. Mich interessieren in erster Linie die Spieler, die fit sind und mir zur Verfügung stehen.

Nati startet in die EM-Qualifikation

Erstes Nati-Training für die EM-Qualifikation

Die Nati-Spieler treffen in Zürich ein

Mario Gavranovic. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
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Admir Mehmedi. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Timm Klose. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Xherdan Shaqiri. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Yvon Mvogo. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Manuel Akanji. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Breel Embolo. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Granit Xhaka. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Remo Freuler. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Albia Ajeti. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Michael Lang. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Renato Steffen. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Nico Elvedi. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Loris Benito. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)
Djibril Sow. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)

Mario Gavranovic. (Bild: Melanie Duchene / Keystone, Zürich, 18. März 2019)