PFADI WINTERTHUR - HC KRIENS 32:25: Krienser Handballer verlieren in Winterthur

Spielen - und spielen lassen: Das war bald einmal das Motto beim letzten Spiel der Krienser NLA-Handballer in der laufenden Saison.

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Michael Schlegel des HC Kriesn hier gegen GC im Einsatz. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Michael Schlegel des HC Kriesn hier gegen GC im Einsatz. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Pfadi Winterthur stellte schnell einmal klar, dass die ambitionnierten Eulachstädter ihrem für einmal grossen Publikum einen Sieg zum Saisonabschluss bieten wollten. Auf Krienser Seiten war zwar der Wille erneut da, einen Beitrag zu einem Handballfest zu leisten. Allein Kopf und Kraft reichten nicht mehr zu einem Husarenstück. Logische Folge:25:32 (12:17) im Spiel, Rang 6 in der Finalrunde (das bleibt in der Statistik) und letztlich gleich viele Siege wie Niederlagen.

Der Rahmen in Winterthur wäre erstklassig gewesen: Pfadi Winterthur hatte die Eishalle Deutweg zu einer Festhütte umgebaut. Gratisbier, Cupsieger-Wurst und Livemusik sorgten für einen würdigen Rahmen zum Saisonschluss. Wie schön wäre es gewesen, wenn da auch zwei Teams in einer Finalissima um ein sportlicher Ergebnis gerungen hätten. Dazu aber kam es nicht. Denn für den Gast aus Kriens war der Zug Richtung Europa seit letzten Freitag zumindest auf der sportlichen Ebene abgefahren. Bleibt der letzte Funke Hoffnung auf Kadettens Europacup- Sieg, der auch dem HC Kriens den Weg nach Europa ebnen würde.

So weit aber mochte am Sonntag niemand denken. Auf Krienser Seite gab man sich Mühe, die an sich erfolgreichste Saison der Clubgeschichte mit Anstand und Würde zu beenden. In zähes Ringen um die Tore aber war es dennoch nicht. Dazu war Pfadi an diesem Tag zu ausgeglichen, zu gut. Und der HCK war ? wie schon in den letzten Spielen ? nicht mehr zu mehr in der Lage.

Bleibt in der Zusammenfassung Rang sechs in der Statistik. Ein erfreuliches Ergebnis, das auch eine starke Qualifikation mit einigen Ausrufezeichen zurückzuführen war. Jetzt gilt es, in der Analyse nach den Ursachen zu suchen, warum die Finalrunde ein so vollständig anderes Bild zurücklässt. Und es gilt, die nötigen Lehren zu ziehen.Eine davon ist bereits bekannt: Der neue Trainer Torben Winther wird das Team bereits in zwei Wochen zu einer intensiven Vorbereitung aufbieten.

Benedikt Anderes