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Playoff-Bart: Rasiert wird erst am Schluss

In den vergangenen Wochen sind im Eishockey die Playoff-Bärte gespriesst. Ursprünglich stammt das Ritual aus der NHL. Mittlerweile tragen auch einige Spieler der Schweizer Liga eine beachtliche Gesichtsbehaarung zur Schau.
Ein Prachtsexemplar eines Playoff-Bartes lässt sich Luganos Topskorer Linus Klasen stehen. (Bild: Keystone)

Ein Prachtsexemplar eines Playoff-Bartes lässt sich Luganos Topskorer Linus Klasen stehen. (Bild: Keystone)

EISHOCKEY. Seinen Erfindern hat der Playoff-Bart Glück gebracht. Anfang der 1980er-Jahre begannen die Spieler des NHL-Teams New York Islanders, sich während des Playoffs nicht mehr zu rasieren - und holten vier Mal in Serie den Stanley Cup. Warum Eishockeyspieler während der entscheidenden Saisonphase auf die Rasur verzichten, ist allerdings nicht genau bekannt. Manche sagen, der Grund liege im dicht gedrängten Spielplan. Den Sportlern fehle schlicht die Zeit, um sich zu rasieren. Eine weitere Erklärung für die spriessende Gesichtsbehaarung ist, dass die Eishockeyaner bei jedem Blick in den Spiegel daran erinnert werden sollen, wie wichtig das Playoff ist.


Björn Borgs Glücksbart in Wimbledon
Bis der Playoff-Bart seinen Weg in die Schweiz fand, dauerte es. In der NLA wurde das Playoff 1986 eingeführt - einen ersten bärtigen Schweizer Meister gab es erst 1993 und zwar Kloten. In der Folge brachte das Gestrüpp im Gesicht den Zürcher Unterländern weiterhin Glück: Von 1993 bis 1996 holten sie viermal in Serie den Titel.

Nicht nur im Eishockey hat der Bart bisher seine Wirkung gezeigt. Der schwedische Tennisspieler Björn Borg liess sich jeweils vor dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon die Gesichtsbehaarung stehen. Sein Glücksbart brachte ihm zwischen 1976 und 1980 fünf Siege in Serie am prestigeträchtigen Turnier ein.

Allen Sportlern gemeinsam ist, dass der Bart erst am Schluss des Playoffs rasiert wird. In der NLA könnte es schon am Dienstag so weit sein: Gewinnt Bern ab 20.15 Uhr gegen Lugano, steht der Club als Meister fest. Dann werden in der Resega in Lugano die Rasierapparate gezückt. (chk)

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