NHL
Playoffs: Columbus ist draussen – kommt der Limmattaler Dean Kukan jetzt an die WM?

Die Washington Capitals stehen in der zweiten Runde der NHL-Playoffs. Das Team um Superstar Alex Ovechkin besiegte Columbus in Spiel 6 mit 6:3. Für Dean Kukan, der seine ersten Schritte auf dem Eis beim EHC Urdorf machte, ist die NHL-Saison damit zu Ende. Toronto besiegt derweil Boston mit 3:1 und gleicht die Serie aus.

Dean Fuss
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Eine Runde weiter: Die Washington Capitals feiern einen Treffer gegen die Columbus Blue Jackets.

Eine Runde weiter: Die Washington Capitals feiern einen Treffer gegen die Columbus Blue Jackets.

Keystone

Das Comeback der Washington Capitals ist perfekt: Das Team um Superstar Alexander Owetschkin hat die Achtelfinalserie gegen die Columbus Blue Jackets mit 4:2 für sich entschieden, nachdem es nach den ersten beiden Spielen und zwei Heimniederlagen mit 0:2 vermeintlich aussichtslos im Rückstand gelegen hatte.

In Spiel 6 liessen die Capitals aber nichts mehr anbrennen. Owetschkin steuerte zwei Treffer zum entscheidenden 6:3-Sieg auswärts bei. Bei den Blue Jackets kam Dean Kukan auch im letzten Spiel seiner Mannschaft nicht zum Einsatz. Der 24-Jährige aus Urdorf spielte zum letzten Mal am 7. April für Columbus. Insgesamt kam Kukan in seiner zweiten NHL-Saison zu 11 Spielen. Für den Schweizer Nationaltrainer wäre Kukan eine willkommene Verstärkung für die Weltmeisterschaften in Dänemark (4. - 20. Mai).

Owetschkin vs Crosby: Duell der Superstars

Washington trifft in den Viertelfinals auf die Pittsburgh Penguins. Bereits im Vorjahr war es in der zweiten Playoff-Runde zum selben Duell gekommen. Die Penguins hatten damals die Oberhand behalten, mussten aber über sieben Spiele gehen, um die Capitals mit 4:3 auszuschalten.

Ingesamt kommt es zum zehnten Playoff-Duell zwischen den beiden Teams – nur einmal setzte sich die Mannschaft aus Washington durch. Besonders schmerzhaft waren die Niederlagen in den vergangenen beiden Jahren, als Washington jeweils als Qualifikationssieger am späteren Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh scheiterte. Auch in diesem Jahr treten die Capitals mit dem Heimvorteil an und zählen auf die Impulse von Owetschkin.

Der Russe erzielte in den laufenden Playoffs bislang fünf Tore, eines weniger als Sidney Crosby, der Starspieler der Pittsburgh Penguins. In den Playoff-Direktduellen konnten jeweils beide Entscheidendes beitragen: Owetschkin gelangen in den 20 Partien gegen Pittsburgh 12 Tore und 14 Assists, Crosby in den 19 Begegnungen mit Washington 10 Tore und 12 Assists.

Maple Leafs erzwingen Spiel 7

Die Toronto Maple Leafs gewinnen Spiel 6 zu Hause gegen die Boston Bruins mit 3:1. Damit gleichen die Kanadier die Serie nach zwischenzeitlichem 0:2- und 1:3-Rückstand auf 3:3 aus und erzwingen ein siebtes Spiel in Boston.

Einmal mehr war es Torontos Torhüter Frederik Andersen, der seiner Mannschaft mit wichtigen Paraden zumindest den Weg zum Sieg ebnete. Er wurde in der Folge auch zum besten Spieler der Partie gewählt.

Das Entscheidungsspiel dieser Serie findet in der Nacht auf Donnerstag (01.30 Uhr MEZ) statt. Der Sieger des Duells zwischen den Bruins und den Maple Leafs trifft ab der zweiten Wochenhälfte in der zweiten Runde auf die Tampa Bay Lightning. (dfs/sda)

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