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Playout: Das Feuer bei den Gossauer Handballern ist zurück

Fortitudo Gossau bestreitet am Dienstagabend um 20 Uhr die dritte Playout-Partie. In der Zürcher Saalsporthalle tritt das Team von Trainer Oliver Roth mit neuem Mut gegen GC Amicitia an.
Ives Bruggmann
Goalie Ronan Le Peillet und Regisseur Lucius Graf bejubeln einen Treffer. (Bild: Michel Canonica / TAGBLATT)

Goalie Ronan Le Peillet und Regisseur Lucius Graf bejubeln einen Treffer. (Bild: Michel Canonica / TAGBLATT)

Im zweiten Spiel der Playout-Serie gegen GC Amicitia Zürich war Gossau die bessere Mannschaft und somit der verdiente Sieger. Fortitudo hat aus der Auftaktniederlage wohl die richtigen Schlüsse gezogen. «Das Team hat den Plan mehrheitlich gut umgesetzt», sagt Trainer Oliver Roth. Doch viel wichtiger sei für ihn gewesen, dass die Leidenschaft, die so typisch für die Gossauer ist, wieder spürbar war. «Das Feuer war wieder da. Das habe nicht nur ich gesehen.»

Um in der NLA zu bleiben, brauche es natürlich einige taktische Vorgaben, an die sich die Spieler halten müssen. Doch: «Eine solche Serie entscheidet sich im Kopf», sagt Roth. Die Leidenschaft, das Feuer immer wieder zu entfachen, sei die Kunst. Doch so einfach ist das nicht. «Wenn wir Trainer wüssten, an welchen Schrauben wir drehen müssten, dann würden wir das immer tun.» Nach zwei Partien ist die Playout-Serie ausgeglichen. Wer nun zuerst zweimal gewinnt, bleibt in der NLA. Für die Gossauer wäre es das elfte Mal, dass sie das scheinbar Unmögliche schaffen. In jeder Saison starteten sie als Aussenseiter mit dem kleinsten Budget in die Saison. Auch in diesem Jahr.

Ein Plan gegen die Schwächephasen

Wurfquote, Defensivverhalten, Geduld: In diesen Disziplinen schnitten die Gossauer in der Partie vom vergangenen Donnerstag überdurchschnittlich gut ab. «Doch wir hatten wieder unsere Schwächephasen», warnt Roth. Diese gelte es zu minimieren. Am Ende werde die Partie wieder mit einigen wenigen Aktionen entschieden. «Diese müssen wir erkennen und uns dann an den Plan halten.» Ob die angeschlagenen Samuel Weingartner und Dano Waldburger heute in Zürich mitwirken können, steht noch nicht fest. Tendenziell werde sich die personelle Situation aber entspannen, so Roth.

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