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RAD: Mathias Frank erreicht avisierten Top Ten Platz

An der Tour de France in die Top Ten fahren - diesem Ziel ordnete Mathias Frank dieses Jahr alles unter. Und der 28-jährige Luzerner hat es geschafft, er erreichte die Champs-Elysées als Achter der Gesamtwertung.
Der Luzerner Mathias Frank, im Bild in der 19. Etappe nach La Toussuire, erreicht Gesamtrang 8. (Bild: AP / Laurent Cipriani)

Der Luzerner Mathias Frank, im Bild in der 19. Etappe nach La Toussuire, erreicht Gesamtrang 8. (Bild: AP / Laurent Cipriani)

Auf dem Weg zur Alpe d'Huez stoppten Frank auch zwei Defekte und ein Sturz nicht mehr. Der Innerschweizer verlor zwar auf dem zweitletzten Teilstück am Samstag noch einen Platz in der Gesamtwertung, die erste Enttäuschung darüber wird spätestens auf dem Pariser Prachtboulevard in Freude und Genugtuung umschlagen.

«Ich hätte die Beine gehabt, um diesen 7. Rang halten zu können», sagte Frank auf der Alpe d'Huez. «Doch mit zwei mechanischen Problemen und dem Sturz wurde dies zur 'mission impossible'.» Frank hatte erst einen Reifendefekt zu beklagen und danach ein weiteres Problem, was ihn zu einem neuerlichen Radwechsel zwang. Und zu guter Letzt stürzte er, weil sich die Fahne eines übermütigen Schweizer Fans in seinem Lenker verhedderte.

Im grossen Bild sind diese Zwischenfälle nicht mehr als eine Randnotiz. Denn Frank darf nach dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. An der Tour de Romandie vermochte er nicht mit den Besten mitzuhalten. Danach litt er an einer Stirnhöhlen-Entzündung, die Dauphiné-Rundfahrt kurz vor der Tour musste er deshalb aufgeben. Nun kehrte die Form rechtzeitig zurück.

Das Team Sky feiert ihren Leader in Gelb, Chris Froome, hier bei der Zieleinfahrt. (Bild: Epa / Yoan Valat)
Gesamtleader Chris Froome stösst mit seinem Teamchef im Auto auf den Toursieg an. (Bild: Epa / Sebastien Nogier)
Der Deutsche André Greipel gewinnt die letzte Etappe in Paris. (Bild: Epa / Yoan Valat)
Zielfilm der letzten Etappe: André Greipel / Deutschland siegt vor Bryan Coquard / Frankreich und dem Norweger Alexander Kristoff (Bild: AP / Matsport)
Chris Froome wird nach der Etappe im Ziel von Journalisten belagert. (Bild: Epa / Yoan Valat)
Chris Froome, Sieger Tour de France 2015 und Sieger des Bergpreises. (Bild: Epa / Kim Ludbrock)
Nairo Quintana, Sieger bester Jungfahrer. (Bild: AP / Laurent Cipriani)
Peter Sagan, bester Springer 2015. (Bild: AP / Laurent Cipriani)
Die Sehenswürdigkeiten in Paris dürfen auf der letzten Etappe nicht fehlen: Louvre (Bild: Thibault Camus)
Place de la Concorde (Bild: AP / Christophe Ena)
Arc de Triomphe (Bild: AP / Christophe Ena)
Arc de Triomphe (Bild: AP / Laurent Cipriani)
Eiffelturm (Bild: Epa / Etienne Laurent)
Champs-Elysees (Bild: Epa / Sebastien Nogier)
Auch durch mehrere Tunnels führt die 109,5 Kilometer lange Schlussetappe. (Bild: AP / Christophe Ena)
Ein Teil der Etappe wird auf Pavés gefahren. (Bild: AP / Laurent Cipriani)
Tausende am Strassenrand in Erwartung des Tour-Tross. Auf dem Bild: Fans des Kolumbiers Nairo Quintana (Bild: AP / Laurent Rebours)
Tour-Direktor Christian Prudhomme gibt den Start zur 21. und letzten Etappe frei. (Bild: AP / Laurent Cipriani)
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Die finale Etappe in Paris

Frank erstmals überhaupt in Paris

Möglich wurde der Erfolg für den im Baselbiet wohnhaften Innerschweizer dank einer Parforce-Leistung in der 17. Etappe nach Pra-Loup, als er dank einer Flucht nach vorne und einem 5. Etappenrang in die angestrebten Top Ten vorstiess. Trotz einiger Probleme in den Tagen danach hielt er seinen Platz. Frank beendet die Tour de France zum ersten Mal überhaupt. Bei seinen ersten beiden Tour-Teilnahmen 2010 und 2014 hatte er nach Stürzen vorzeitig aufgeben müssen.

Frank fährt erst seine zweite Saison für das IAM-Team, für welches das Ergebnis ebenfalls wertvoll ist. Frank wechselte zur Schweizer Mannschaft, nachdem er 2013 als Leader der Tour de Suisse von seinem BMC-Team im Stich gelassen wurde. An der Schweizer Rundfahrt dürfte er damals gemerkt haben, dass er zu einem Leader einer World-Tour-Equipe taugt. Das eingegangene Risiko hat sich nun ausbezahlt..

Wie wertvoll dieser 8. Rang (mit einem Rückstand von 15:39 Minuten auf Gesamtsieger Chris Froome) aus Schweizer Sicht ist, zeigt ein Blick auf die Tour-Schlussranglisten der Vorjahre. Denn letztmals klassierten sich vor 16 Jahren mit Alex Zülle (2.) und Laurent Dufaux (4.) hiesige Radprofis in den Top Ten der Frankreich-Rundfahrt. Zweitbester Schweizer in diesem Jahr wurde Michael Schär (56.).

Sieben Schweizer im Ziel

Von den zehn gestarteten Schweizern erreichten sieben Paris. Fabian Cancellara, Michael Albasini und Steve Morabito mussten nach Stürzen Forfait geben. Besonders bitter war das Aus für Cancellara, der in der 3. Etappe als Leader in einen Massensturz verwickelt war und am Tag darauf wegen zweier Lendenwirbel-Brüche nicht mehr antreten konnte.

si

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