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RADBALL: Schneider/Looser holen Cupsieg

Beim Cupfinal-Turnier warteten die Urner Teams mit sensationellen Leistungen auf. Altdorf I mit Schneider/Looser siegt und Altdorf II mit Zotter/Marty landet auf dem dritten Platz.
Urs Hanhart
Paul Looser (links) und Roman Schneider feiern gleich bei ihrem ersten grossen gemeinsamen Auftritt einen Grosserfolg. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 3. März 2018))

Paul Looser (links) und Roman Schneider feiern gleich bei ihrem ersten grossen gemeinsamen Auftritt einen Grosserfolg. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 3. März 2018))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Das auf diese Saison hin neu formierte Fanionteam von Radsport Altdorf mit Keeper Roman Schneider und dem nach einer langjährigen Wettkampfpause reaktivierten Ex-Weltmeister Paul Looser startete denkbar schlecht ins Cupfinal-Turnier, das am Samstag in der voll besetzten Radsporthalle Giessen in Altdorf ausgetragen wurde. Im ersten Gruppenspiel gegen das NLB-Team von Radsport Altdorf mit Beda Planzer und Fabian Hauri kam es nicht über ein mageres 3:3-Remis hinaus. Nach diesem veritablen Fehlstart legten die beiden Routiniers jedoch gewaltig zu und setzten zu einem wahren Steigerungslauf an. Schneider und Looser fegten in den anderen beiden Vorrundenspielen die NLA-Teams von Frauenfeld und Mosnang richtiggehend vom Platz und rissen sich damit den Gruppensieg unter den Nagel. Auch in den beiden Finalspielen gab sich das erfahrene Duo keine Blösse mehr. Es setzte sich sowohl gegen Altdorf II mit Claudio Zotter und Simon Marty sowie gegen den NLA-Tabellenführer Pfungen, der als Topfavorit angetreten war, durch.

Dass Schneider und Looser bereits nach wenigen Monaten des Zusammenspiels den Cupsieg holten, kam selbst für deren Trainer Thomas Marty etwas überraschend. Vor den Finalspielen hatte er noch tief gestapelt und betont: «Roman Schneider und Paul Looser benötigen noch etwas Zeit, um sich optimal aufeinander abzustimmen. Insbesondere für Looser ist es nicht einfach, zumal er früher als Goalie gespielt hat und jetzt neu als Feldspieler agiert. Im Vergleich zu den ersten Meisterschaftspartien sehe ich noch grosses Steigerungspotenzial.» Dass Schneider und Looser im Cupfinal in der entscheidenden Phase derart auftrumpften, lässt für den weiteren Saisonverlauf noch einiges erwarten. Die beiden mit allen Wassern gewaschenen Wettkampftypen können offensichtlich gewaltig zulegen, wenn es um die Wurst geht. Sowohl in der Meisterschaft als auch bei der WM-Qualifikation muss man dieses Duo nun ganz bestimmt auf der Rechnung haben.

Zotter/Marty mit viel Pech

Nicht ganz optimal verlief das Turnier für das zweite Urner NLA-Team. Zotter und Marty setzten sich zwar in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Möhlin und Schöftland deutlich durch, zogen dann aber in der letzten Vorrundenpartie gegen Pfungen hauchdünn mit 2:3 den Kürzeren. Sehr unglücklich für die beiden Altdorfer, denn genau dieses letzte Resultat wurde in die Finalrunde mitgenommen. Der Cupsieg lag damit praktisch schon ausser Reichweite. Einen weiteren Dämpfer gab es für Zotter/Marty im Bruderduell mit Altdorfs Fanionteam, in dem sie nach gutem Start knapp unterlagen. Dank dem Sieg im letzten Finalspiel gegen das NLB-Team von Altdorf schafften es Zotter und Marty aber doch noch aufs Podest.

Für die eigentliche Sensation beim Turnier in Altdorf war das einheimische Duo Planzer/Hauri besorgt, das sonst in der NLB spielt. Die beiden krassen Aussenseiter besiegten in der Vorrunde völlig überraschend die NLA-Teams von Mosnang und Frauenfeld und schafften damit den Einzug in die Finalrunde, was ihnen wohl niemand zugetraut hatte. In den entscheidenden Partien war dann die Luft aber etwas draussen. Der vierte Schlussrang inmitten der lückenlos vertretenen Schweizer Elite ist aber zweifellos ein ganz grosser Erfolg für die beiden aufstrebenden Jungspunde, denen es gelang, bei diesem Turnier den Heimvorteil optimal zu nutzen.

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