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RADBALL: Urner Teams verblüffen daheim

Bei ihrem Heim-Weltcupturnier setzen sich alle drei einheimischen Duos hervorragend in Szene. Die erste Altdorfer Mannschaft schafft als Dritte gar den Sprung aufs Podest.
Urs Hanhart
Altdorf I mit Roman Schneider (links) und Paul Looser unterliegt im Halbfinal gegen Höchst I mit 4:6. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 28. April 2018))

Altdorf I mit Roman Schneider (links) und Paul Looser unterliegt im Halbfinal gegen Höchst I mit 4:6. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 28. April 2018))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Mit einer derart guten Ausbeute hatten auch die kühnsten Optimisten wohl kaum gerechnet. Die drei Teams von Radsport Altdorf belegten bei ihrem Heim-Weltcupturnier die Plätze drei, vier und sechs – angesichts der hochkarätigen Besetzung eine geradezu sensationelle Bilanz.

Besonders überraschend war, dass sowohl Altdorf I mit Roman Schneider und Paul Looser als auch Altdorf II mit Claudio Zotter und Simon Marty den Einzug in den Halbfinal schafften. Vom Fanionteam hatte man dies erwartet, aber von Altdorf II keineswegs. Zotter/Marty brachten in der Vorrunde das Kunststück fertig, mit dem RV Obernfeld, der kürzlich das erste Weltcupturnier dieser Saison gewonnen hatte, einen der Favoriten auszubooten. Die Urner setzten sich gegen die allerdings nicht in Bestbesetzung angetretenen Deutschen mit 5:3 durch. Zudem besiegten sie auch noch das Team aus Hongkong und spielten gegen Favorit Brünn (CZE) 3:3 unentschieden. Einzig gegen Topfavorit Höchst 1 (AUT) zogen sie den Kürzeren. Altdorf I besiegte in den Gruppenspielen Dorlisheim (FRA), Svitavka (CZE) und Altdorf III (Beda Planzer/Fabian Hauri), bezog dann jedoch gegen Höchst II eine Niederlage.

An den Teams aus Höchst gescheitert

Die Vorschlussrunde bedeutete für beide einheimischen Teams erwartungsgemäss Endstation. Altdorf I scheiterte am fünffachen Ex-Weltmeister Höchst I relativ knapp mit 4:6. «In dieser Partie haben wir sicherlich nicht das Optimum herausgeholt. Es wäre mehr möglich gewesen. Leider sind uns zu viele leichtsinnige Ballverluste unterlaufen, die der Gegner eiskalt in Tore umgemünzt hat», bilanzierte Altdorf-I-Coach Christian Bär. Deutlich weniger nah dran am Finaleinzug war Altdorf II, das HöchstII diskussionslos mit 2:6 unterlag.

Im Spiel um Platz drei standen sich somit die beiden Altdorfer NLA-Teams gegenüber, die sich aus dem Effeff kennen. Altdorf I ging schon früh durch einen Eckballtreffer von Looser in Führung und verteidigte den kleinen Vorsprung bis zur Pause erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel sorgte das Fanionteam mit einer Tor-Triplette für die endgültige Entscheidung. Der 1:4-Ehrentreffer für Altdorf II fiel erst kurz vor Schluss. «Trotz dieser relativ deutlichen Niederlage im kleinen Final bin ich sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Ihm ist ein tolles Turnier gelungen», sagte Altdorf-II-Coach Thomas Müller, und er fügte noch an: «Altdorf I hat sehr stark gespielt. Bei uns hingegen passte vor allem in der Offensive nicht mehr alles zusammen.»

Österreicher im Final unter sich

Im grossen Final kam es zum Duell der beiden Weltklasseteams aus Höchst, wobei die etwas höher kotierte vereinsinterne Nummer eins (Patrick Schnetzer und Markus Bröll) standesgemäss mit 7:4 die Oberhand behielt. Damit wetzte Höchst I die Scharte aus dem Vorjahr aus, als es völlig überraschend im Halbfinal rausgeflogen war. Die hervorragende Urner Bilanz wurde von Altdorf III, das dank einer Wildcard erstmals Weltcupluft schnuppern durfte, abgerundet. Das Duo Planzer/Hauri, das sonst in der NLB spielt, erkämpfte sich unter 10 Teams den sensationellen sechsten Platz. Im Spiel um den dritten Rang unterlagen die beiden Underdogs dem RV Obernfeld sehr unglücklich mit 4:5, nachdem sie bis kurz vor Schluss noch knapp geführt hatten.

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