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Interview

Rapperswil-Jona im Playout: «Davos braucht eine Sekunde von der Defensive in die Offensive»

Im Playout gegen Davos steht Rapperswil-Jona nach zwei Partien mit zwei Niederlagen da. Trainer Jeff Tomlinson über die Stärken der Bündner und das Mittel, um die Wende herbeizuführen.
Sergio Dudli
Jeff Tomlinson ist seit 2015 bei Rapperswil-Jona. (Bild: KEY)

Jeff Tomlinson ist seit 2015 bei Rapperswil-Jona. (Bild: KEY)

Der Aufsteiger aus Rapperswil-Jona kämpft im Playout um den Ligaerhalt. Die St. Galler, welche die Qualifikation auf dem letzten Platz beendeten, liegen gegen Davos aber im Hintertreffen. Rapperswils Trainer Jeff Tomlinson weiss aber, an welchen Schrauben er vor der heutigen dritten Partie drehen muss.


Rapperswil-Jona hat jetzt sechs von neun Saisonspielen gegen Davos verloren. Was macht die Bündner so stark?

Jeff Tomlinson: Ihr Tempo. Sie kommen mit viel Geschwindigkeit. Wenn sie den Schalter umlegen, brauchen sie eine Sekunde, um von der Defensive in die Offensive zu kommen. Das ist schwierig zu verteidigen. Zudem stehen sie durch diese läuferische Stärke immer nahe am Mann. So haben wir wenig Zeit, wenn wir in Scheibenbesitz sind.

Ihr Team kassierte in zwei Partien vier Tore in Unterzahl. Woran hapert es?

In der ersten Partie war unser Unterzahlspiel einfach schlecht, daher haben wir alle drei Gegentore auf diese Weise kassiert. Auf die zweite Begegnung hin haben wir ein paar Dinge korrigiert, ihr Tor in Überzahl war ein Glückstreffer. Aber Davos gehört mit einem Mann mehr auf dem Eis zu den besseren Teams der Liga – und das schon über die gesamte Saison gesehen.

Im Playout bleibt zwischen den Spielen kaum Zeit, um Fehler zu korrigieren. Wie arbeiten Sie mit den Spielern?

An etwas zu arbeiten heisst nicht, dass dies nur auf dem Eis geschieht. Wir zeigen den Spielern viel Videomaterial, analysieren Szenen und führen individuelle Gespräche. Jetzt, wo es Schlag auf Schlag geht, entscheidet sich vieles im mentalen Bereich. Zudem darf die Regeneration nicht zu kurz kommen.

Rapperswil-Jona war in der Platzierungsrunde das zweitbeste Team. Gingen Ihre Spieler mit zu viel Selbstvertrauen in das Playout?

Diese Runden dürfen nicht überbewertet werden. Es ist eine Testphase, da wird ausprobiert, Spieler werden geschont. Aber grundsätzlich konnten wir gar nicht mit zu viel Vertrauen in das Playout gehen, weil es dazu keinen Grund gab. Ich finde sogar, wir müssen noch mehr an uns glauben, um mit Davos mitzuspielen.

Heute wartet eine Auswärtspartie. Ein Nachteil für Ihre Mannschaft?

Wir haben im Cup und der Platzierungsrunde bewiesen, dass wir in Davos bestehen können. Letztlich gewinnt jenes Team, das die Nerven besser im Griff hat und weniger Fehler macht.

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