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Reagiert der HC Kriens-Luzern auf die lange Absenzenliste?

Den HC Kriens-Luzern plagen Verletzungssorgen. Die Lösung des Problems dürfte
30 000 Franken kosten.
Roland Bucher
Fällt mindestens bis Ende Jahr aus: Tom Hofstetter (in blau). (Bild: Eveline Beerkircher (Kriens, 2. Oktober 2019))

Fällt mindestens bis Ende Jahr aus: Tom Hofstetter (in blau). (Bild: Eveline Beerkircher (Kriens, 2. Oktober 2019))

Sportlich stimmt der Fahrplan: Zwischenrang 4 für den HC Kriens-Luzern ist genau das – oder sogar ein bisschen mehr –, was man nach acht Runden erwarten durfte. Doch im Hinblick auf das Auswärtsspiel vom Sonntag gegen St. Otmar ­ St. Gallen wie auch fürs restliche Qualifikationsprogramm plagen Sorgen: Die Verletztenliste umfasst Schlüsselspieler, welche mit ihrer Absenz die hohen Ziele des Vereins gefährden. Neben Goalie Kayoum Eicher und Rechtsflügel Severin Ramseier, deren Stellvertretung gewährleistet ist, schmerzt vor allem die Absenz von Regisseur Tom Hofstetter (Ellbogen) und Rechtsaufbauer Jernej Papez. Beide fallen mindestens bis Ende Jahr aus.

Sprunggelenkverletzung bei Ramseier und Papez

Ramseier zog sich seine komplexe Sprunggelenkverletzung im Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen den BSV Bern zu. Ebenfalls am Sprunggelenk (Bänder) verletzt ist Papez. Sowohl beim slowenischen Rückraumakteur wie auch beim Schweizer Nationalspieler ist keine Operation notwendig und es erfolgt eine konservative Behandlung.

Hofstetter wie auch Eicher werden Kriens ebenfalls bis auf weiteres nicht zur Verfügung stehen. Während sich der Captain am Montag einem operativen Eingriff am Ellbogen unterzog, musste sich Eicher, der in der Schlussphase beim Heimspiel gegen den HSC Suhr Aarau eine Bänderverletzung erlitt, bereits am Freitag einem medizinischen Eingriff unterziehen.

Trainer Goran Perkovac: «Das ist gewichtig. Wir müssen reagieren.» Die Reaktion ist nicht so ohne weiteres aus dem Hut zu zaubern – auch bei Kriens-Luzern dreht man in diesen Tagen jeden Franken zweimal um. Immerhin ist aus dem Umfeld des Vereins zu vernehmen, dass Anstrengungen im Gange sind, einen Zusatzeffort zu stemmen. Realistisch gesehen würde die Verpflichtung von zwei Ersatzmännern für Hofstetter und Papez rund 25 000 bis 30 000 Franken verschlingen. «Das ist sehr viel Geld», erklärt Perkovac, «aber ich glaube es würde sich lohnen.»

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