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Ebikon startet mit Sieg gegen Malters in die Aufstiegsspiele – Topskorer Osmanbasic trifft

Beim Aufstiegsspiel (3./2. Liga) zwischen Ebikon und Malters hofften die Fans auf die Abschlussstärke ihrer Topskorer. Grund zum Jubeln hatte Hariz Osmanbasic – Ebikon siegte mit 3:1.
Ruedi Vollenwyder

Aufstiegsspiele zum Saisonende, das sind für alle Beteiligten die absoluten Highlights und der verdiente Lohn für eine lange Meisterschaft. Und wenn man in den eigenen Reihen Toptorschützen weiss, ist die Hoffnung gross, dass einer der beiden Aufsteigerplätze erspielt werden kann. Beim FC Ebikon zählte man auf die Skorerqualitäten von Hariz Osmanbasic (21), der nach einem Kurzabstecher zu Zug 94 (1. Liga) wieder zu seinem Stammverein zurückgekehrt war und mit 17 Toren zu Buche stand. Der FC Malters setzte seine Hoffnungen auf Aidan Uebelmann, der beim FC Hochdorf 2.-Liga-inter-Erfahrung sammelte. Der 22-jährige Stürmer erzielte 25 der 57 Treffer des Zweitplatzierten der Gruppe 3.

Ebikons Hariz Osmanbasic (mitte) in einem Spiel im April 2018 gegen den FC Nottwil. (Bild: Philipp Schmidli, Ebikon)

Ebikons Hariz Osmanbasic (mitte) in einem Spiel im April 2018 gegen den FC Nottwil. (Bild: Philipp Schmidli, Ebikon)

Doch nur Hariz Osmanbasic hatte nach dem Schlusspfiff Grund zum Feiern. Der abschlussstarke Stürmer holte schon in der 17. Minute einen fragwürdigen Elfmeter heraus, den allerdings Edi Zec von Malters-Goalie Pascal Gloggner pariert sah. In der 35. Minute stellte er seine Top­skorerqualitäten dann unter Beweis. Mit seinem Tor zur 1:0-Führung ebnete er für sein Team den Weg zum Sieg. Dem Treffer haftete allerdings ein Makel an, denn der Schiedsrichter ahndete ein klares Handspiel nicht. Nach diesem Gegentreffer verlor das zuvor gut spielende Malters um Trainer Tom Heitzmann völlig den Faden und kassierte prompt das zweite Gegentor. Lukas Jost köpfelte einen Flankenball von Edi Zec in der 40. Minute unhaltbar zur 2:0-Führung ein.

Im zweiten Umgang der äusserst intensiv geführten Partie machte Malters mächtig Druck. Doch in den Offensivaktionen fehlte die Genauigkeit, um die gut disponierte Ebikoner Hintermannschaft zu beunruhigen. Mit einem Konter brachte Thierry Noger (84.) das Team von Viktor Vrhovac das beruhigende 3:0, bevor Malters durch ein Penaltytor von Festim Neziri der 3:1-Anschlusstreffer gelang (88.). Noger wurde beim FC Ebikon zu Beginn der zweiten Halbzeit für den angeschlagenen Osmanbasic eingewechselt.

Während die Ebikoner über den verdienten Sieg jubelten, haderte Malters-Trainer Heitzmann: «Die Spielszenen, welche zum ungerechtfertigten Elfmeter und das Handspiel vor der 1:0-Führung brachte mein junges Team völlig aus dem Konzept.» Viktor Vrhovac meinte hingegen: «Wir legten den grösseren Siegeswillen an den Tag. Kompliment an mein Team. Dank diesem Sieg haben wir uns eine gute Ausgangslage erarbeitet.»

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