Schötz gewinnt in Buochs 4:1 – Patrik Gjidoda schiesst Ex-Kollegen aus Cup

Der FC Schötz steht in der Hauptrunde des Schweizer Cups. Matchwinner ist ein Nidwaldner in Diensten der Luzerner.

Stephan Santschi
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Der Buochser Leond Kqira (links) gegen den Schötzer Luca Frey

Der Buochser Leond Kqira (links) gegen den Schötzer Luca Frey

Bild: Pius Amrein (7. August 2020)

Der Regionalfussball ist nach fast neun Monaten zurück, die viral bedingte Auszeit hat ein Ende. Der SC Buochs empfing am Freitagabend den FC Schötz zur letzten Cup-Qualifikationsrunde der 1. Liga. Die Luzerner Hinterländer durften sich letztlich als klarer 4:1-Sieger feiern lassen, womit sie in die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups 2020/21 einziehen. Matchwinner war ausgerechnet Patrik Gjidoda, der in den letzten drei Jahren das Trikot der Nidwaldner getragen hatte und im Sommer zu Schötz gewechselt ist. «Das ist speziell für mich, das freut mich sehr. Doch klar, es hätte nicht unbedingt gegen Buochs sein müssen, ich hatte hier eine sehr schöne Zeit. Doch so ist Fussball», sagte der Stürmer nach Spielschluss.

Dass er nicht vergessen hat, wo im Buochser Seefeld die Tore stehen, bewies er am Freitag gleich zweimal. Zunächst in der 42. Minute, als er ein perfekt getimtes Zuspiel von Eduard Nikmengjaj zur 1:0-Führung ins Tor spitzelte. Später, in der 63. Minute, war er einen Tick schneller als sein Gegenspieler und drückte eine Hereingabe von rechts im Stil eines klassischen Goalgetters zum 3:0 ins Gehäuse. «Wir waren von Beginn weg voll da und haben den Sieg etwas mehr gewollt», resümierte der 25-Jährige.

Nächstes Jahr wird Patrik Gjidoda Vater

Tatsächlich war Schötz in seinen Offensivaktionen zielstrebiger und entschlossener. War die erste Halbzeit noch ausgeglichen und hätten die Buochser da genau so gut in Führung gehen können, so erhielten sie nach dem Seitenwechsel eine Lektion in Sachen Effizienz. Für Gjidoda ist damit der Einstieg in seinem neuen Team optimal geglückt. Den Wechsel nach Schötz begründet er mit dem kürzeren Anfahrtsweg von seinem Wohnort in Zofingen. «Nächstes Jahr werde ich erstmals Vater, da möchte ich in der Nähe sein.»

Buochs – Schötz 1:4 (0:1)

Seefeld. – 370 Zuschauer. – SR Schmölzer. – Tore: 42. Gjidoda 0:1. 59. Mazreku 0:2. 63. Gjidoda 0:3. 69. Nikmengjaj 0:4. 90. Rüedi 1:4.

Buochs: Epp; Kqira (60. Rüedi), Frank (80. Bachmann), Kadrija, Kurmann, Nickel; Jérôme Bühler, Stojanov (70. Bertucci), Di Michelangeli, Würmli; Shabani (70. Marku/80. Kurth).

Schötz: Bolliger; Osaj, Fischer, Gänsler, Nimi; Mazreku (84. Roth), Stephan (75. Nando Bühler), Gasser; Nikmengjaj (72. De Castro Carmona), Gjidoda, Schmid (84. Rapelli).