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Krienser Fussballer insgesamt zu harmlos: 2:3-Niederlage gegen Aarau

Der SC Kriens verliert vor der sogenannten «Nationalmannschaftspause» das Challenge-League-Heimspiel gegen den FC Aarau. Kriens konnte nicht wirklich überzeugen, der 3:2 (0:0)-Sieg des FCA ist verdient. Der SCK kam in den Schlussminuten zwar noch in die Nähe des Punktgewinns, aber, mit Verlaub, wirklich verdient wäre er nicht gewesen.
Turi Bucher
Challenge League: Der Aargauer Liridon Balaj gegen den Krienser Daniel Follonier. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Challenge League: Der Aargauer Liridon Balaj gegen den Krienser Daniel Follonier. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Kevin Spadanuda und der Krienser Omer Dzonlagic kämpfen um den Ball. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Kevin Spadanuda und der Krienser Omer Dzonlagic kämpfen um den Ball. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Der Krienser Abubakar Asuhma im Zweikampf. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Der Krienser Abubakar Asuhma im Zweikampf. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Das Spiel in Kriens fand bei strömendem Regen statt. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Das Spiel in Kriens fand bei strömendem Regen statt. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Der Aargauer Raoul Giger entfernt sich mit dem Ball von Kriens-Spieler Omer Dzonlagic. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Der Aargauer Raoul Giger entfernt sich mit dem Ball von Kriens-Spieler Omer Dzonlagic. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Der Krienser Albin Sadrijaj liefert sich ein Kopfballduell mit Patrick Rossini (schwarzes T-Shirt). (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Der Krienser Albin Sadrijaj liefert sich ein Kopfballduell mit Patrick Rossini (schwarzes T-Shirt). (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Daniel Follonier (links) gegen Kevin Spadanuda (rechts). (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Daniel Follonier (links) gegen Kevin Spadanuda (rechts). (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Am Ball der Krienser Nico Siegrist. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Am Ball der Krienser Nico Siegrist. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Albin Sadrijaj (links) hält gegen Patrick Rossini den Kopf hin. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)Albin Sadrijaj (links) hält gegen Patrick Rossini den Kopf hin. (Bild: Dominik Wunderli, Kriens, 5. Oktober 2019)
Manuel Faeh (Kriens) gegen Damir Mehidic (Aarau). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)Manuel Faeh (Kriens) gegen Damir Mehidic (Aarau). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)
Asumah Abubakar (Kriens) gegen Marco Thaler (Aarau). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)Asumah Abubakar (Kriens) gegen Marco Thaler (Aarau). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)
Kevin Spadanuda (Aarau) gegen Liridon Berisha und Jan Elvedi (Kriens). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)Kevin Spadanuda (Aarau) gegen Liridon Berisha und Jan Elvedi (Kriens). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)
Der Aargauer Geoffroy Serey. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)Der Aargauer Geoffroy Serey. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)
Damir Mehidic (Aarau) gegen Dario Ulrich (Kriens). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)Damir Mehidic (Aarau) gegen Dario Ulrich (Kriens). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)
Petar Misic (am Boden, Aarau) gegen Albin Sadrijaj und Dario Ulrich (Kriens). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)Petar Misic (am Boden, Aarau) gegen Albin Sadrijaj und Dario Ulrich (Kriens). (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)
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Challenge League: Der SC Kriens unterliegt dem SC Aarau mit 2:3

Die Partie in Kriens fand übrigens eine Stunde später als zur üblichen Samstag-Anspielzeit statt. Grund: Die Fans des FC Aarau und die nach Thun reisenden Fans des FC Luzern sollten sich nicht auf dem Luzerner Bahnhof begegnen.

Viel Glück, sehr viel Glück hatten die Krienser in der 33. Minute, als der Schiedsrichter den Aarauer Führungstreffer als nicht regulär erzieltes Tor taxierte. Eigentlich war es ein Eigentor von Abwehrspieler Manuel Fäh, der in die Aarauer Hereingabe von rechts grätschte und den Ball ins Netz spedierte. Da der Linienrichter aber bereits die Fahne in die Luft gestreckt hatte, weil er bei der Ballabgabe eine aktive Offsideposition entdeckte, wurde der Aarau-Treffer annulliert. Doch Kriens-Trainer Bruno Berner musste hinterher eingestehen:

«Mit dem 0:0 zur Pause waren wir sicherlich gut bedient.»

Serey Die bester Mann auf dem Platz

Aarau war offensiv alles in allem gefährlicher als Kriens. Aber auch die Gäste produzierten insbesondere in der ersten Halbzeit viele Fehlpässe, machten ihr Vorwärtsspiel mit Ungenauigkeiten und Missverständnissen zunichte. So kam es zwischen den beiden Alpha-Tieren Geoffroy Serey Die und Markus Neumayr zum einen oder anderen Disput. Neumayr spielte schwach, leistete sich zahlreiche Fehlpässe und Flanken ins Niemandsland. Serey Die hingegen beeindruckte. Der 34-jährige Nationalspieler der Elfenbeinküste war der beste Spieler auf dem Platz.

So richtig zwingend und konkret war der SC Kriens mit seinem Offensivspiel auch in der zweiten Halbzeit nicht. Trotzdem: Die Aarauer Führung kam in der 65. Minute eigentlich völlig unerwartet, die Partie war in dieser Phase ausgeglichen. Eine Minute vor dem 1:0 für Aarau noch hatte der eingewechselte Krienser Marco Wiget mit einem Kopfball die bis dahin beste Krienser Torchance. Dann schockte der ehemalige Luzern-Spieler Elsad Zverotic den SCK mit seinem scharfen Flachschuss aus 20 Metern zur Aarauer Führung.

Zwei Blackouts von Mijatovic

Vier Minuten später dann die Vorentscheidung: Nikola Mijatovic, in der Pause für Stürmer Asumah Abubakar gekommen, um die Defensive zu verstärken, war auf seiner linken Abwehrseite wie schon vor dem 0:1 gegen Serey Die überfordert, diesmal verstrickte sich Mijatovic im Strafraum in eine Szene, die der Schiedsrichter als penaltyreif einschätzte. Neumayr zielte diesmal genau – 0:2.

Kriens erzielte in der 79. Minute durch den eingewechselten Igor Tadic mit einem Kopfball das 1:2, Aarau erhöhte in der 87. Minute durch Donat Rrudhani auf 1:3. Mijatovic gelang in der 89. Minute nochmals der Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es dem SCK nicht. «Wir sind sicher der verdiente Sieger», sagte Aarau-Trainer Patrick Rahmen, «wir waren die dominierende Mannschaft. Auch nach den beiden Krienser Anschlusstreffern hatte ich nicht wirklich Zweifel.» Auch Kriens-Stürmer Nico Siegrist nickte anerkennend:

«Aarau war besser als wir.»

Kriens-Trainer spricht Klartext

SCK-Chef Bruno Berner sagte nach der 2:3-Niederlage: «Aus den letzten zwei Spielen gegen den FC Aarau resultieren zwei Niederlagen und ein Torverhältnis von 3:7. Das zeigt deutlich: Aarau hat etwas, das wir nicht haben.» Und Berner spricht Klartext: «Wir haben zwar drei Punkte mehr als vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt. Doch deswegen sind wir kein Mittelfeldclub. Falls es irgendeiner noch nicht gemerkt hat: Für den SC Kriens geht es auch in dieser Saison ums Überleben.»

Kriens – Aarau 1:3 (0:0)
Kleinfeld. – 1450 Zuschauer. – SR Von Mandach. Tore: 65. Zverotic 0:1. 69. Neumayr (Foulpenalty) 0:2. 79. Tadic 1:2. 87. Rrudhani 1:3. 89. Mijatovic 2:3.

Kriens: Osigwe; Fäh, Elvedi, Berisha; Ulrich, Bürgisser (46. Wiget), Sadrijaj (76. Yesilçayir), Follonier, Dzonlagic (76. Tadic); Siegrist, Abubakar (46. Mijatovic).

Aarau: Ammeter; Schindelholz (14. Leo), Thaler, Mehidic; Giger, Zverotic, Serey Die; Spadanuda, Neumayr (85. Pepsi), Misic (84. Rrudhani); Rossini (77. Maierhofer).

Bemerkungen: Kriens ohne Kukeli, Teixeira, Alessandrini, Urtic und Fanger; Aarau ohne Thiesson, Schneuwly, Peralta, Jäckle, Balaj und Corradi (alle verletzt). 33. Eigentor von Fäh wegen Abseitsposition von Rossini annulliert. Verwarnungen: 55. Wiget, 73. Berisha, 79. Spadanuda (Fouls).

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