Ad Astra Sarnen auf der Suche nach Konstanz

Nach zwei Niederlagen in Folge will Ad Astra Sarnen zurück auf die Siegesstrasse. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Obwaldnern in Davos.

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Jonas von Wyl (links) will sich mit Ad Astra Sarnen aus der Negativ-Serie herauskämpfen. (Bild: Pius Amrein (Sarnen, 25. März 2018)

Jonas von Wyl (links) will sich mit Ad Astra Sarnen aus der Negativ-Serie herauskämpfen. (Bild: Pius Amrein (Sarnen, 25. März 2018)

Zwei NLB-Meisterschaftsspiele absolvierte Ad Astra Sarnen in der vergangenen Woche, zwei Mal gingen die Rot-Schwarzen als Verlierer vom Feld. Und auch im Schweizer Cup musste Ad Astra gegen Chur nach der 4:6-Niederlage die Segel streichen. «40 Minuten lang spielten wir sehr gut, im Schlussdrittel mussten wir unten durch und liessen uns die Butter vom Brot nehmen», blickt Jonas von Wyl auf das Duell mit dem NLA-Vertreter zurück. «Es ist definitiv keine Schande, gegen Chur zu verlieren. Aber ein Sieg wäre am vergangenen Donnerstag durchaus möglich gewesen.»

Mehr zu denken geben dürfte den Sarnern die Niederlage im NLB-Meisterschaftsspiel gegen Gordola. «Das war in der Tat eine dürftige Leistung von uns und ein Denkzettel dafür, dass es mit einer halbherzigen Leistung nichts zu holen gibt», meint Von Wyl darauf angesprochen. Nervös wird man aufgrund dieser kleinen Negativserie im Lager der Obwaldner noch nicht, glaubt man den Aussagen des ältesten der drei Von Wyl-Brüder: «In den vergangenen Spielen war nicht alles schlecht. Wichtig ist jetzt, dass wir an den richtigen Stellen den Hebel ansetzen, um wieder auf die Siegerstrasse einzukehren. Wir müssen uns aber bewusst sein, dass es Phasen wie diese, wo nicht alles rund läuft, in jeder Saison gibt.»

Der Weg zurück zum Siegen führt für Ad Astra über die Iron Marmots Davos-Klosters. Keine einfache Aufgabe für die Obwaldner, stellen die Bündner doch aktuell die Offensive mit der besten Torausbeute der Liga.

Die Bündner sind ein offensiv starker Gegner

Mehr als sieben Treffer erzielen die Davoser im Schnitt pro Partie. «Die Stärken der Davoser liegen klar im Angriff. Wenn es ihnen läuft, sind sie sehr gefährlich», so von Wyl. Im letzten Jahr mussten die Sarner im Auswärtsspiel in Davos am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, wenn die Davoser Angriffsmaschinerie in Fahrt kommt. Gleich deren 15 Treffer schenkten die Bündner Ad Astra damals ein. «Das war unser Tiefpunkt in der vergangenen Saison, klar erinnern wir uns daran nicht gern zurück. Ihnen ist an diesem Tag fast alles gelungen, uns fast nichts. So kam das brutale Schlussresultat zu Stande. Für das Spiel am Samstag ist dies für uns definitiv eine Warnung.»

Der Schlüssel zum Punktgewinn liegt für Von Wyl im Spiel gegen Davos denn auch wenig verwunderlich in der Verteidigungsarbeit: «Wir müssen als Team Sorge zum Ball tragen und kompakt stehen, wenn wir nicht in Ballbesitz sind. Insbesondere gilt es zudem die Konterangriffe der Davoser früh zu unterbinden.» Gelingt dies, stehen die Chancen gut, dass Ad Astra wieder zum Siegen zurückfindet. (jh)

Hinweis

Unihockey, NLB-Männer. Samstag: Davos-Klosters – Ad Astra Sarnen (19.00, Arkaden).