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Ad Astra Sarnen holt sich den ersten Matchball

Ad Astra Sarnen meldet sich eindrücklich zurück und besiegt Fribourg mit 7:3. Damit fehlt den Sarnern noch ein Sieg für den Einzug in die Playoff-Halbfinals der NLB.
Sarner Jubel nach dem dritten Playoffspiel. Bild: Simon Abächerli

Sarner Jubel nach dem dritten Playoffspiel. Bild: Simon Abächerli

Dass Ad Astra am Freitag eine Reaktion auf die Niederlage in Fribourg zeigen wollte, war auf dem Feld von der ersten Minute an zu sehen. Die Obwaldner starteten mit viel Tempo und lagen nach fünf Minuten bereits mit zwei Längen in Vorsprung. «In Spiel zwei haben wir das Startdrittel komplett verschlafen. Wir wussten, dass wir uns dies heute nicht noch einmal leisten durften», meinte Robin Markström dazu, Torschütze zum 2:0. Den Sarner Schwung bremste ein Ausschluss gegen Markström, der für einen hohen Stock auf die Strafbank geschickt wurde. Die Unterzahl überstand Ad Astra zwar schadlos, wenige Sekunden nach Ablauf der Strafe jubelten die Gäste dann doch. Kaeser konnte einen Abpraller im Tor unterbringen. Die Reaktion des Heimteams folgte prompt. Gleich im nächsten Einsatz bediente Abegg in einem schön herausgespielten Konterangriff Liikanen, welcher den Ball nur noch zum 3:1 über die Linie schieben musste. Das Spielgeschehen ging nun vornehmlich in eine Richtung weiter und das nächste Tor folgte wenig später: Berchtold war nach einer Freistossvariante erfolgreich und erhöhte zum 4:1. Trotz spielerisch starken ersten 20 Minuten war Markström zur ersten Pause nicht restlos zufrieden: «Wie wir das zweite Gegentor nach einem Freistoss kassieren, ist sehr ärgerlich. Auch das erste Gegentor wäre vermeidbar gewesen. Ausserdem wäre mit etwas mehr Effizienz vorne sogar noch der eine oder andere Treffer mehr drin gelegen.» Eine Aussage, welche davon zeugt, wie hoch die Ansprüche der Sarner an sich selbst sind.

Markström gelingt der vorentscheidende Treffer

Beim Spielstand nach zwei Dritteln von 4:2 war klar, dass das nächste Tor im Schlussdrittel ein wegweisendes sein würde. Markström bemerkte einen unaufmerksamen Wechsel der Freiburger, nutzte mit einem Sprint übers ganze Feld den sich bietenden Platz und bezwang Krattinger mit einem scharfen Hocheckschuss zum vorentscheidenden 5:2. Die sonst schon gute Stimmung in der gut gefüllten Sarner Dreifachhalle fand ihren Höhepunkt, als Markström mit seinem dritten persönlichen Treffer an diesem Abend kurz nach Ablauf einer Überzahlgelegenheit den Deckel in der 53. Minute definitiv drauf machte. (jh)

Sarnen – Fribourg 7:3 (4:2, 0:0, 3:1)

Dreifachhalle. – 365 Zuschauer. – SR Rickenbacher/Siegenthaler. – Tore: 2. B. von Wyl (M. Schöni) 1:0. 5. Markström (Zurmühle) 2:0. 14:32 Kaeser (Roulin) 2:1. 14:48 Liikanen (Abegg) 3:1. 16:39 Berchtold (Abegg) 4:1. 17:47 Weibel (Köstinger) 4:2. 42. Markström (Britschgi) 5:2. 53. Markström 6:2. 57. Streit (Köstinger) 6:3. 59:26 Liikanen (Ausschluss C. von Wyl) 7:3 (ins leere Tor). – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Sarnen; 2-mal 2 Minuten gegen Fribourg. – Sarnen: Britschgi; Höltschi, Markström; Läubli, Berchtold; J. von Wyl, Pass; C. von Wyl, Zurmühle, R. Schöni; Abegg, Boschung, Liikanen; B. von Wyl, M. Schöni, Eronen; Dubacher.

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